Am Freitagmorgen hat sich der Mond total verfinstert und warf auf die Münchner Bavaria ein ganz eigenes Licht.
Der Mond hat sich an diesem Freitagmorgen verfärbt. Grund war eine totale Mondfinsternis, deren erste Hälfte Frühaufsteher bei klarem Himmel beobachten konnten. Kurz vor Sonnenaufgang schob sich der Erdtrabant in den Schatten unseres Planeten. Streulicht aus der Erdatmosphäre sorgte dafür, dass der Mond sich dabei nicht ganz verfinstert, sondern rötlich schimmert.
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(© AP)
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Die Mondfinsternis begann um 3.05 Uhr, als der Mond den Erdschatten getreten ist. Erst von 5.14 Uhr an verdunkelte sich der Mond aber merklich, als er in den Kernschatten unseres Planeten wanderte.
Zum Höhepunkt der Finsternis um 5.40 Uhr ging der Mond dann bereits unter. Kurz vorher erschien die Sonne über dem Horizont, so dass auch die Dämmerung die Beobachtung behindert.
Es am 9. November eine zweite totale Mondfinsternis geben. Der Vollmond steht dann zum Höhepunkt der Finsternis hoch am Firmament. Einen wolkenfreien Himmel vorausgesetzt, ist dieses Schauspiel in voller Länge zu verfolgen.
Zu einer Mondfinsternis kommt es, wenn der Mond von der Erde aus gesehen der Sonne exakt gegenübersteht und durch den Erdschatten wandert. Dazu muss der Vollmond auf seiner leicht gekippten Bahn gerade die Erdbahnebene kreuzen. Andernfalls zieht er etwas ober- oder unterhalb am Erdschatten vorbei. Deswegen kommt es nicht bei jedem Vollmond, sondern nur in seltenen Fällen zu einer Mondfinsternis.
(sueddeutsche.de/ dpa)
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