Man kann sich die Schlagzeilen der Boulevardprese gar nicht groß genug vorstellen: PRINZ CHARLES ABGESTÜRZT. Aber so weit ist es zum Glück nicht gekommen, um "wenige Sekunden" verpassten sich der Privatjet des Prinzen und eine Passagiermaschine. Makabere Randnotiz: Charles war auf dem Weg zu einer Trauerfeier.

Der Schutzengel fliegt im Privatjet offenbar mit: Der britische Thronfolger Prinz Charles sei über Südengland nur um Haaresbreite einem Zusammenstoß mit einem Passagierflugzeug entgangen, berichtete die britische Boulevardzeitung Sun.

Hat "viel Glück" gehabt. Wie auch sonst in seinem Leben: Der englische Thronfolger Prinz Charles. (© Foto: AP)

Anzeige

Die Maschinen seien im Abstand von "wenigen Sekunden" aneinander vorbeigerast. Beide Piloten hätten den Vorfall der britischen Flugsicherheitsbehörde (CAA) gemeldet, die ihn wiederum auf ihre Internet-Liste der Beinahe-Zusammenstöße gesetzt habe.

Dem Zeitungsbericht zufolge reiste Prinz Charles an diesem Tag, dem 24. März zur Trauerfeier für die Opfer der Anschläge vom 11. März nach Spanien, als seine Maschine gegen 08.30 Uhr über Newbury westlich von London in einer Höhe von rund 3500 Metern beinahe mit einen Airbus mit 186 Menschen an Bord zusammenstieß.

Der Fehler habe nicht bei den Piloten gelegen, sondern bei den Fluglotsen, hieß es in der Zeitung. Ein Mitarbeiter der Flugsicherheitsbehörde sagte der Sun, die Flugpassagiere hätten "viel Glück" gehabt: "Es war ganz schön haarig, gelinde gesagt."

Leser empfehlen 
Lesetipp aus der aktuellen SZ: Der Trauertänzer

"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...

(AFP)