Eine Frau hat einen niedersächsichen Polizeibeamten angezeigt, weil er sie außerhalb der Dienstzeit vergewaltigt haben soll. Ein Kollege soll dabei gewesen sein.
Normalerweise werden sie gerufen, wenn jemand Hilfe braucht: Jetzt sollen Beamte der niedersächsischen Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg außerhalb ihres Dienstes eine Frau vergewaltigt haben. Die Staatsanwaltschaft Verden ermittle gegen zwei Polizisten, sagte Sprecherin Silke Streichsbier und bestätigte damit einen Bericht der Nienburger Tageszeitung Die Harke.
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Ein - möglicherweise auch zwei - Polizeibeamte aus Niedersachsen sollen außerhalb der Dienstzeiten eine Frau vergewaltigt haben. Einer von ihnen ist vorläufig suspendiert. (© Foto: dpa)
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Anlass des Verfahrens sei eine Strafanzeige gewesen. Die Ermittlungen liefen "seit einigen Tagen". Bisher hätten sich die Vorwürfe nicht erhärtet. Es müssten allerdings noch zahlreiche Zeugen vernommen werden.
Nach Angaben der Polizeidirektion Göttingen ist einer der beiden Beamten wegen der Vorwürfe vorläufig vom Dienst suspendiert worden. Dagegen sehe es nach den derzeitigen Ermittlungen so aus, als könnten die Vorwürfe gegen den zweiten Beamten entkräftet werden, sagte Sprecher Lutz Ike. Nähere Angaben zu den beschuldigten Polizisten wollte er ebensowenig machen wie die Staatsanwaltschaft. Es handele sich allerdings nicht um leitende Beamte.
Angaben in dem Zeitungsbericht, wonach gegen die beiden Polizisten auch wegen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Nötigung ermittelt werde, wies der Sprecher zurück.
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(sueddeutsche.de/dpa/abis/jab)
FKK-Slackliner Alexander Schulz
... um den undiffernzierten Blödsinnschreibern nen bissl Munition zu liefern - seit 2008 existiert in Nienburg übrigens auch eine Polizeiakademie!
Was für schwache Kommentare - Polizisten sind Menschen, Menschen begehen Verbrechen die ihnen andere Menschen vorher niemals zugetraut haben. Wieso sollte das bei Polizisten anders sein? Sich darüber jetzt nen Pauschalurteil zu erlauben spricht Bände...
...Frau von Bürokaufmann vergewaltigt. Einfach arm.
Beispiele für schlechte Polizisten, gibt es mehr als genug. Gerade bei Massenveranstaltung werden immer wieder vollkommen unschuldige durch Polzeimassnahmen in Mitleidenschaft gezogen. Dies habe ich schon als 12 -Jähriger selbst auf dem Weg aus dem Fußbalstadion schmerzhalft erleben müssen. Der Polizist hat dies wahrscheinlich nicht vorsätzlich getan aber er war wohl etwas überfordert mit der Situation.
Wer das Gegenteil behauptet will es nicht sehen.
Selbstverständlich sind deswegen nicht alle Polizisten perse schlecht, aber von den Menschen die mit weitreichenden Executiven Rechten ausgestattet sind kann und muss man mehr erwarten und verlangen.
Und vor allen Dingen muss auch bei Verdacht gegen einen Polizisten ernsthaft und kompromisslos ermittelt werden.
Und genau das ist nicht der Fall, wie man an dem aktuellen Fall aus Regensburg sehen kann. Notwehr mit 12 Schüssen von vorne und von hinten, da kann man nur noch den Kopf schütteln.
Ich bin kein Freund der Polizei, aber ich ziehe vor jedem Menschen der für dieses Hungergehalt bei der Polizei arbeitet und sein Leben riskiert meinen Hut. Diese Menschen
haben unseren Respekt verdient.
Wenn aber die Polizei die Verdächtigen in Ihren Reichen mit allen Mitteln schützt, haben Sie jeden Kredit bei mir verspielt.
Nach der jetzigen Beweislage ist es mehr als kritisch zu sehen, darüber einen Bericht mit dem reißerischen Titel: "Von Polizisten missbraucht" zu verfassen.
Noch ist es nur eine Anschuldigung, die auch falsch sein kann. Der Sachlage angemessener wäre also: "Frau beschuldigt 2 Männer der Vergewaltigung". Was die Berufsbezeichnung in diesem Zusammenhang soll, bleibt unerfindlich. Es war offenbar eine Sache in deren Privatbereich und da gehört die dann auch hin.
Denn im Zivilleben sind Polizisten zwar auch Polizisten, aber eben nicht Angehöriger der Polizeitruppe in deren Funktion.
Was mich in diesem Zusammenhang: Straftaten von Polizisten aber auch interessiert, ist die Sache mit dem Mannichl, dem Passauer Polizeichef, der offenbar eine Straftat vortäuschte und von seinen ermittelnden Kollegen gedeckt wird. Da wäre die Verbindung mit seiner Funktion gegeben.
"Polizisten haben eine Frau und zwei Kinder" sangen Extrabreit in den 80ern. Wir haben über 250.000 Polizisten und Polizistinnen in Deutschland: kleine, große, dicke, dünne, idealistische und korrupte, freundliche und griesgrämige. Weil die nämlich neben ihrem Job (der verdammt schwer ist und den die meisten Polizisten, mit denen ich in den letzten Jahren zu tun hatte, mit erfreulich viel Einfühlungsvermögen und Menschlichkeit machen) auch noch Menschen sind.
Da erscheint es mir logisch, dass da eben auch mal faule Eier dabei sind. Natürlich soll das nicht passieren. Das entschuldigt auf keinen Fall die Tat. Aber die Tat macht den Berufsstand der Polizeibeamten nicht anrüchig oder fragwürdig.
Paging