Eine Frau hat einen niedersächsichen Polizeibeamten angezeigt, weil er sie außerhalb der Dienstzeit vergewaltigt haben soll. Ein Kollege soll dabei gewesen sein.

Normalerweise werden sie gerufen, wenn jemand Hilfe braucht: Jetzt sollen Beamte der niedersächsischen Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg außerhalb ihres Dienstes eine Frau vergewaltigt haben. Die Staatsanwaltschaft Verden ermittle gegen zwei Polizisten, sagte Sprecherin Silke Streichsbier und bestätigte damit einen Bericht der Nienburger Tageszeitung Die Harke.

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Ein - möglicherweise auch zwei - Polizeibeamte aus Niedersachsen sollen außerhalb der Dienstzeiten eine Frau vergewaltigt haben. Einer von ihnen ist vorläufig suspendiert. (© Foto: dpa)

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Anlass des Verfahrens sei eine Strafanzeige gewesen. Die Ermittlungen liefen "seit einigen Tagen". Bisher hätten sich die Vorwürfe nicht erhärtet. Es müssten allerdings noch zahlreiche Zeugen vernommen werden.

Nach Angaben der Polizeidirektion Göttingen ist einer der beiden Beamten wegen der Vorwürfe vorläufig vom Dienst suspendiert worden. Dagegen sehe es nach den derzeitigen Ermittlungen so aus, als könnten die Vorwürfe gegen den zweiten Beamten entkräftet werden, sagte Sprecher Lutz Ike. Nähere Angaben zu den beschuldigten Polizisten wollte er ebensowenig machen wie die Staatsanwaltschaft. Es handele sich allerdings nicht um leitende Beamte.

Angaben in dem Zeitungsbericht, wonach gegen die beiden Polizisten auch wegen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Nötigung ermittelt werde, wies der Sprecher zurück.

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(sueddeutsche.de/dpa/abis/jab)