Weil er sich erotische Fotos eines Models ansah, steckte ein australischer Banker in der Klemme. Jetzt meldet sich die Schöne selbst zu Wort - und er darf seinen Job doch behalten.
Ihre aufreizenden Fotos machten David Kiely zum Spottobjekt im Internet und schienen seinen Job zu gefährden - da stärkte das australische Top-Model Miranda Kerr dem Banker öffentlich den Rücken. Ob ihr Engagement dazu beigetragen hat, dass Kiely seinen Job nun doch behalten darf, ist allerdings unklar.
Bild vergrößern
Zeigt sich solidarisch mit ihrem Verehrer: Das australische Model Miranda Kerr. (© Foto: AFP)
Anzeige
Kiely hatte sich während der Arbeit freizügige Fotos von Kerr angesehen - und war dabei gefilmt worden. Das Video ging um die Welt.
Der amerikanische Sender CNN berichtete, dass der Vorfall für Kiely aber keine beruflichen Konsequenzen hat. Sein Arbeitgeber, die Macquarie Bank, habe erklärt, dass er nach einem Gespräch weiter für das Unternehmen arbeiten werde.
Kielys Londoner Kollegen hatten bereits eine Internet-Kampagne gestartet, mit der sie sich für ihn einsetzen. Daraufhin hatte Kerr sich überraschend selbst zu Wort gemeldet und dem Banker ihre Unterstützung zugesagt: "Ich habe erfahren, dass es eine Petition zur Rettung seines Jobs gibt, und natürlich werde ich die unterzeichnen", zitierten australische Medien Kerr, die unter anderem für die exklusive Unterwäschefirma Victoria's Secret arbeitete.
Scherz mit Folgen
Seinen Job müsse er unbedingt behalten, argumentierten die Kampagnen-Macher: "Erstens scheint er ein netter Kerl zu sein, zweitens sind es keine Hardcore-Bilder gewesen, drittens hat er schon genug gelitten und viertens gibt es ohnehin schon zu viel political correctness in der Welt".
Kiely hatte die Fotos der schönen Freundin des britischen Schauspielers Orlando Bloom als Anhang an mehrere E-Mails erhalten.
Der Banker hatte die Bilder am Dienstag an seinem Computer im Handelssaal der Bank in Sydney angeschaut. Unglücklicherweise kommentierte ein Kollege gerade das Wirtschaftsgeschehen live fürs Fernsehen. Kielys erotische Betrachtungen waren im Hintergrund zu sehen - und landeten so in den Abendnachrichten. Das Video wurde zum YouTube-Hit.
Die Mail mit den Bildern kam offensichtlich von einem Kollegen, der sich einen Spaß mit ihm erlauben wollte, wie es auf dem britischen Finanz-Portal hereisthecity.com, das den "Save Dave"-Blog betreibt, heißt. So sei Kiely in der letzten Mail aufgefordert worden, sich umzudrehen. Was er auch getan hat, wie auf dem Video zu sehen ist. Die Zuschauer der Abendnachrichten des australischen Senders konnten sein Gesicht so gut erkennen.
So glamourös wie beherzt: Angelina Jolie hat in Berlin ihren Film über den Bosnienkrieg vorgestellt. Jetzt lesen ...
- Thema
- Orlando Bloom RSS
- YouTube als Karrierekiller Was guckst du? 03.02.2010
(dpa/jab/jobr)
Partnersuche zum Valentinstag
Die Frau lässt sich doch fotografieren DAMIT man sie anschaut!!!
Unter Spannen versteh ich, dass man jemand nacktes betrachtet, ohne dass der das weiß und will.
Und die Fotos sind nichtmal irgendwelches hartes Material, sondern was man in fast jeder Frauenzeitschrift mehrmals sieht.
Das ist doch albern.
Ich weiß nicht recht, aber für mich ist der Blick auf eine schöne Frau, ob in Fleisch und Blut oder auf einem Foto, ob voll bekleidet, leicht bekleidet oder gar nicht bekleidet ein sehr ästhetisches Erlebnis. Jeder (heterosexuelle) Mann, bei dem das nicht mehr so ist, der sollte vielleicht mal zum Arzt gehen und fragen, ob bei ihm noch was zu holen ist. Ich weiß nicht ob das umgekehrt auch für Frauen beim Anblick von schönene Männern gilt - da möchte ich mir keine Einschätzung erlauben.
Übrigens: Falls es irgendwer noch nicht gemerkt hat: Alle diese Modereklamen mit leicht bekleideten Frauen, das ganze Modelwesen, ja Mode als Ganzes basiert auf dem Faktor "Erotik" oder vielleicht präziser "erotische Sehnsucht". Die Zielgruppe ist folglich die Gruppe der "Spanner".
Interessant dazu auch: wieso beleidigt diese Zeitung den Mann als "Spanner"??
Wäre ich betroffen, die Strafanzeige wäre schon gestellt.
Ein Spanner ist jemand, der in die Privatsphäre einer anderen Person eindringt, um diese in intimen Situationen zu beobachten.
Dazu zählt sicherlich nicht, wer sich eine attraktive und bekleidete (wenn auch nur leicht) Frau ansieht.
Vor allem war sie nicht mal nackt, sondern nur leicht bekleidet!
In der Fußgängerzone von München sieht man täglich viele Gestalten, die noch wesentlich leichter angezogen sind, nur sind die meisten davon nicht so geformt, dass man es gerne auf dem Schirm hätte!
Aber der PC-Reflex gebietet ja nun eine künstliche, einstudierte Empörung und brutalstmögliches Handeln. So treiben die Berufsopferinnen die Herde vor sich her.
nach dem gulli-mädchen jetzt also der porno-banker. ein hoch auf unsere medienwelt. man möchte schreien.
Paging