Ein ganzes Land jubelt: 17 Tage nach einem Minenunglück in Chile gelingt es Rettungskräften, mit einer Mini-Kamera zu den Verschütteten vorzudringen - alle 33 eingeschlossenen Bergarbeiter leben.
Es ist ein Wunder, an das nur noch die Angehörigen zu glauben wagten: 17 Tage nach dem Einsturz einer Gold- und Kupfermine in Chile sind alle 33 dabei verschütteten Bergarbeiter noch am Leben. Es sei gelungen, mit den in Hunderten Metern Tiefe eingeschlossenen Männern Kontakt aufzunehmen, bestätigte Präsident Sebastián Piñera am Sonntag vor Ort. Bis zu ihrer endgültigen Bergung könnten aber noch bis zu vier Monate vergehen.
Erstmals Lebenszeichen von verschütteten Bergleuten
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Inzwischen gelang es sogar, durch einen kleinen Schacht eine kleine Kamera zu den Bergleuten zu bringen. Die Aufnahme zeigte die schwitzenden Bergleute mit nackten Oberkörpern in einem in 700 Metern Tiefe gelegenen Schutzraum. Dort ist es bei Temperaturen von bis zu 36 Grad Celsius feuchtheiß.
Zuvor hatte Präsident Piñera ein Stück Papier vor die Fernsehkameras gehalten, das mit Hilfe einer Sonde aus der Unglücksmine geholt worden war: "Bergarbeiter leben", stand auf ihm in roter Krakelschrift. "Das kommt aus den Eingeweiden der Erde", sagte der Präsident. "Das ist die Botschaft unserer Bergleute, die uns sagen, dass sie noch leben, dass sie zusammen sind."
Auf dem selben Weg war der Brief eines Kumpels an seine Ehefrau ans Licht gekommen. Darin schreibt der 63-jährige Mario Gomez: "Ich hoffe, ich komme bald raus. Hab' Geduld und Vertrauen. Ich habe keine einzige Sekunde aufgehört, an euch alle zu denken. Ich liebe euch alle." Seine Ehefrau Liliana sagte dazu vor Journalisten: "Ich wusste, dass mein Ehemann stark ist."
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Frage: Mit einer 406 mm Bohrung und einer Dahlbusch-Bombe müsste es doch schneller zu schaffen sein oder braucht es tatsächlich Monate, um die Bohrung abzutäufen? Ich bin da fachlich etwas unbedarft.
Kriwis