Millionenraub in England Geldauto der britischen Millionenräuber gefunden
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Ein Fahndungserfolg für die englische Polizei: Der weiße Lastwagen vom Typ Renault, mit dem Gangster vor einer Woche ihre Beute von umgerechnet 80 Millionen Euro transportierten, ist gefunden worden.
Am selben Tag nahmen die Ermittler eine weitere Frau als Tatverdächtige fest. Derweil dauerte die Durchsuchung einer zuvor gestürmten Farm in Südostengland auch am Abend noch an.
In diesem Lastwagen transportierten die Räuber ihre Beute.
(Foto: Foto: AFP)Es wurde vermutet, dass die Gangster dort ihre Geiseln gefangen gehalten haben. Britische Medien sprachen von wichtigen Fahndungserfolgen. Möglicherweise stünden die Ermittlungen kurz vor einem Durchbruch.
Vor einer Woche hatten die als Polizisten getarnten Täter bei einem Überfall auf ein Gelddepot in der südostenglischen Ortschaft Tonbridge umgerechnet fast 80 Millionen Euro erbeutet - der größte Geldraub in der britischen Geschichte.
Am Dienstagnachmittag hatten Ermittler einen großen Bauernhof in der südostenglischen Grafschaft Kent gestürmt. In einem der Farmhäuser sollen vor einer Woche der Direktor des Gelddepots sowie dessen Frau und Kind festgehalten worden sein.
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Etliche Polizisten durchkämmten nicht nur die Häuser der Farm, sondern untersuchten auch den Boden in der Umgebung. Reporter von Fernsehsendern äußerten die Vermutung, dass die Ermittler der Beute des Raubs auf die Spur gekommen seien.
Ein Neunjähriger wird als Held gefeiert
Unter anderem wurde ein Brunnenschacht als potenzielles Geldversteck untersucht. Die Polizei wollte zu dem Großeinsatz, den Fernsehsender live von Hubschraubern aus verfolgten, zunächst keine Angaben machen. Ein Polizeisprecher bat lediglich um weitere Unterstützung der Bevölkerung.
Besonders gefragt seien jetzt Informationen von Zeugen im Zusammenhang mit dem als Geldtransporter benutzten Lastwagen. Insgesamt hat die Polizei nunmehr im Zusammenhang mit dem Raub zwölf Personen festgenommen, von denen allerdings acht wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.
Derweil wird der inzwischen neunjährige Sohn des Gelddepot-Direktors als Held gefeiert. Nach Angaben britischer Medien hat er nach dem Überfall die gefesselten Wachmannschaften des Depots befreit.
Der Junge konnte sich aus einem Stahlkäfig herausschlängeln, in den ihn die Täter zusammen mit seiner Mutter eingeschlossen hatten. Dann gelang es ihm, auch seine Mutter und die Angestellten aus den Käfigen herauszuholen.