Nach dem eine Million Dollar teuren Begräbnis hat Joe Jackson gefordert, gegen den Willen des "King of Pop" am Nachlass beteiligt zu werden. Ergebnis vor Gericht: Er erbt nichts.
Er soll seine Kinder geschlagen und sie aus dem Paradies der Kindheit verstoßen haben, als er sie zu Auftritten auf die Bühne trieb, heißt es über Joe Jackson. Das sind mögliche Gründe dafür, warum Michael Jackson seinen Vater von einem möglichen Erbe ausschloss. Joe Jackson wollte nicht hinnehmen, dass Michael ihn nicht bedacht hatte und forderte nach dessen Tod, am Nachlass beteiligt zu werden. Jetzt hat Papa Joe vor Gericht eine Schlappe erlitten.
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Joe Jackson forderte, am Erbe seines Sohnes Michael beteiligt zu werden, und hat vor Gericht eine Schlappe kassiert. (© Foto: AFP)
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Ein Gericht in Los Angeles wies die Forderung von Joe Jackson jetzt zurück und ht Kritik an den Nachlassverwaltern zurückgewiesen. "Joe Jackson erhält nichts von diesem Nachlass. Das war eine Entscheidung seines Sohnes", sagte Richter Mitchell Beckloff. Im Testament wurde der Vater ausgeschlossen. Jacksons Besitz soll stattdessen unter seiner Mutter und seinen Kindern sowie Kinderhilfsorganisationen aufgeteilt werden. Per Gerichtsentscheid erhält die Großmutter aus dem Vermögen des Superstars monatlich fast 87.000 Dollar Unterhalt für sich und ihre drei Enkel.
Jacksons Eltern leben seit Jahren getrennt in Las Vegas und Los Angeles, sind aber nicht offiziell geschieden. Joe Jackson hatte in der vergangenen Woche vor Gericht eine monatliche Unterstützung von 15.000 Dollar aus dem Nachlass beantragt.
Das Gericht entschied weiter, dass Joe Jackson auch die Ernennung der Testamentsverwalter nicht anfechten könne. Er könne aber eine Unterstützungszahlung aus dem Nachlass beantragen, nachdem er geltend gemacht habe, monatlich Geld von seinem Sohn erhalten zu haben. Joe Jackson gab an monatlichen Ausgaben unter anderem 1200 Dollar für Miete, 2500 Dollar fürs Essengehen und 3000 Dollar für Hotels an.
Teure Beerdigung
Die Beerdigung des King of Pop hat etwa eine Million Dollar gekostet. Das Geld dem Nachlass entnommen werden, wie erst jetzt durch die Veröffentlichung von Gerichtsdokumenten bekannt wurde. Bei der privaten Zeremonie am 3. September schlugen die Gebühren für den Friedhof, die Bestattung und weitere Plätze in Jacksons Mausoleum mit mehr als 850.000 Dollar zu Buche, Autos und Sicherheitsvorkehrungen kosteten 30.000 Dollar, die Einladungen circa 11.000 und die Blumen etwa 16.000 Dollar.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/AP/abis/jab)
Frauen in Saudi-Arabien
Dieser Mann ist meiner Meinung nach im erheblich an dem Tod von Michael Jackson verantwortlich. Er hat ihn erschaffen. Michael Jackson war nur möglich, weil ein Kind misshandelt und ausgebeutet wurde und das in einem Westlichen Land!
Ich sage ganz ehrlich. Ich mag Jacksons Musik, jedoch hätte mir gewünscht diese nie gehört zu haben und dadurch einem Kind seine Kindheit und einem Erwachsenen sein Leben gelassen zu haben.
Er hat es auf jedem Fall nicht verdient so zu leben und zu sterben. Kein Kind verdient so etwas.
"Joe Jackson gab an monatlichen Ausgaben unter anderem 1200 Dollar für Miete, 2500 Dollar fürs Essengehen und 3000 Dollar für Hotels an."
Für einen über 80 Jahre alten Single ohne festes Einkommen nicht vielleicht doch etwas üppig?
So als Reicher ist man schon geschlagen: Da kostet sogar die eigene Beerdigung mehr als Ottonormalverbraucher in seinem ganzem Leben verdient.
Und der Papa dieses bedauernwerten, aber reichen Sohns verfrisst mehr als er Miete zahlt, aber immerhin weniger als er in Hotels unter die Leute bringt.
Man könnte fast meinen, man hat es mit einem hier sehr bekannten und schweren deutschen Schauspieler zu tun, der aber sein Geld mit Rollen als Priester oder Kommissar verdient.
Sehr bedauernswert, diese armen Reichen.