Ein mexikanisches Drogenkartell hatte sich anlässlich seiner Weihnachtsfeier einen mit zwei Latin-Grammys prämierten Sänger eingeladen. Doch die Polizei sprengte das besinnliche Beisammensein.

Mexikanische Polizisten haben die Weihnachtsfeier eines Drogenkartells gesprengt und dabei auch einen prominenten Folksänger festgenommen: Der mit zwei Latin Grammys ausgezeichnete Sänger Ramon Ayala trat zusammen mit seiner Band Los Bravos del Norte am vergangenen Freitag auf einem Treffen des Beltran-Leyva-Kartells in einem Anwesen am Rand der südlich von Mexiko-Stadt gelegenen Bergstadt Tepoztlan auf.

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Als Soldaten die Villa stürmten, kam es zu einer Schießerei, bei der drei bewaffnete Männer ums Leben kamen. Elf Personen wurden verhaftet. Die Soldaten beschlagnahmten 16 automatische Schusswaffen und 280.000 Dollar in bar.

Ayala wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft vernommen und dann freigelassen. Der in Hidalgo im US-Staat Texas lebende Sänger und Akkordeon-Spieler hat in Nordmexiko wie im Süden der USA eine große Fan-Gemeinde.

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(AP/jobr/kred)