Im Bundesstaat Tamaulipas wie in anderen an die USA grenzenden mexikanischen Bundesstaaten tobt ein mörderischer Kampf zwischen rivalisierenden Drogenkartellen sowie zwischen der Armee und den Banden.
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Auf dieser Farm in San Fernando im Bundesstaat Tamaulipas, der an Texas angrenzt, hat sich das Massaker ereignet. (© AFP)
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Nach den Worten der Regierungssprechers Poiré nehmen die Drogenkartelle die Migranten zunehmend als Geiseln, um deren Familien zu erpressen. Oder sie versuchten, die meist jungen Männer und Frauen dazu zu bringen, für sie zu arbeiten. Die meisten Überlebenden machen nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen die "Zetas" für die Entführungen verantwortlich.
In der Region hat die Nachricht Erschütterung hervorgerufen. Die "feige" Tat betrübe "alle Regierungen und Völker Lateinamerikas", sagte Mexikos Außenministerin Patricia Espinosa während eines Aufenthaltes in Quito, Ecuador. Sie sprach den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl aus. Auch ihr ecuadorianischer Kollege Ricardo Patiño verurteilte die Tat. Der Außenminister von El Salvador, Hugo Martínez, sagte, er hoffe, dass die Täter gefasst würden.
Jedes Jahr durchqueren Schätzungen zufolge eine halbe Million illegale Einwanderer Mexiko in der Hoffnung auf ein besseres Leben in den USA. Alleine in den sechs Monaten zwischen September 2008 und Februar 2009 seien dabei 10.000 Menschen von Drogenbanden entführt worden, berichtete die mexikanische Menschenrechtskommission.
"Regierung ist unfähig"
Der Vorfall zeige die Unfähigkeit der Regierung, die Gewalt gegen die illegalen Einwanderer in Mexiko zu verhindern, sagte der Chef der Menschenrechtsorganisation Amnesty International in Mexiko, Alberto Herrera.
Seit dem Amtsantritt von Präsident Felipe Calderón 2006 sind in Mexiko bei Kämpfen zwischen Drogenkartellen sowie bei Zusammenstößen zwischen Banden und Sicherheitskräften rund 28.000 Menschen getötet worden.
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(AFP/dpa/kat/mikö)
Bundespräsident Gauck in Jerusalem
OxnoxO kann sich ja schonmal auf die Suche nach all den Anbaufeldern machen. Werden in einem Land Felder zerstört, gibts eben im den anderen Anbauländern mehr. Kokain wächst theoretisch auch auf den Philippinen.
Anbaufelder wirkungsvoll bekämpfen? Eher gewinnt die NATO den Afghanistan-Krieg...
Legalisierung ist die einzige Möglichkeit diesen unsäglichen Drogenkrieg zu beenden und dabei die organisierte Kriminalität um ca. die Hälfte einzudämmen...
hab ich mir mal alles von ihnen hierzu durchgelesen OxnoxO.
ich sag das mal ehrlich und frei heraus: sie haben keine ahnung.
OxnoxO. bei diesem thema liegen sie daneben.
sie wollen also allen ernstes in den herkunftsländer/produktionsländern auf ganzer linie militärisch vorgehen? die bevölkerung wird es ihnen danken!
wärs da nicht viel einfacher wir machen hier (konsumländer) ein wöchentliches drogenscreening, wer durchfällt wird hingerichtet. na gefällt ihnen das oder fällt ihnen vieleicht doch was besseres zum thema ein?
gruß
Hat auch beim Alkohol funktioniert: das Ende der Prohibition hat auch den grössten Teil der organisierten Kriminalität beendet.
Aber einfach wird das bestimmt nicht werden, es wird einfach zu viel verdient sowohl an Drogen aber auch an billigsten Arbeitskräften...
Danke für Ihre anerkennende Einleitung. In der Tat bin ich der Ansicht, dass die Vernichtung der Felder im großen Stil ein probates Mittel ist, um den Banden das Geschäft madig zu machen. Eine neue Ernte braucht einige Wochen und das bedeutet einige Wochen kein Nachschub. Wird auch diese Neupflanzug vernichtet und die nächste usw usf dann stecken die Damen und Herren mehr Arbeit rein, als ihnen lieb ist - ohne echte Erfolgsaussichten.
Das ist eine durchaus realistische Vorgehensweise.
Was die Täter dahinter angeht: Ich bin da der Meinung, dass Verhaftungen nicht viel bringen. Die Leute sind hinter Gittern nicht wesentlich ungefährlicher - es sei denn, man hält sie in lebenslanger Isolationshaft. Das wieder lehne ich ab.
Stattdessen sollte es einmalig für begrenzte Dauer das Angebot geben: Hört mit euren Geschäften auf und kommt mit einen blauen Auge davon oder macht weiter bis ihr erwischt werdet - und dann ist schluss. Das Blaue Auge könnte der Einzug von Vermögen und Besitz sein, der im Zuge des kriminellen Treibens erwirtschaftet wurde.
Wer nicht drauf eingeht, der macht seine Position deutlich. Und - gemessen an den schon heute vernehmbaren Zuständen vor Ort - da hilft eben kein Anpacken mit Samthandschuhen mehr. Da braucht es brachiale Gewalt gegen die Hintermänner.
Paging