Giuseppe Setola ist einer der meistgesuchten Mafia-Bosse Italiens und ein Meister im Verschwinden. Jetzt ist er der Polizei entkommen - durch einen ganz besonderen Geheimtunnel.
Einer der meistgesuchten Mafia-Bosse Italiens ist erneut einer Festnahme entgangen: Der 38-jährige Camorra-Boss Giuseppe Setola entkam am Montag durch die Kanalisation, kurz bevor ihn die Polizei verhaften konnte, berichten italienische Medien.
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Ein Carabinieri zeigt den Tunnel zur Kanalisation, durch den Setola entkam. (© Foto: AFP)
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Sein Haus in Trentola Ducenta, rund 20 Kilometer nördlich von Neapel, sei durch einen Tunnel mit der Kanalisation verbunden gewesen, berichtete der Sender. Die Fahnder hätten daraufhin Setolas Frau festgenommen sowie mehrere Computer und Überwachungskameras beschlagnahmt.
Setola steht auf der Liste der gefährlichsten Mafiosi Italiens. Es ist nicht das erste Mal, dass er der Polizei durch das Netz schlüpft.
Er steht im Verdacht, in den Mord an sechs Afrikanern im vergangenen September verwickelt zu sein. Die Einwanderer aus dem westafrikanischen Ghana wurden am 18. September in Castel Volturno, einer Hochburg der Camorra, erschossen. Seither wurden vier mutmaßliche Mitglieder des Überfall-Kommandos festgenommen, ihr Chef soll Setola gewesen sein. Der Hintergrund der Tat ist bis heute nicht aufgeklärt: Berichte, wonach die Opfer in Drogenhandel verwickelt waren, wurden von ihren Angehörigen zurückgewiesen.
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(AFP/hai/gba)
Zu diesem Vorgang möchte ich mich hier nicht äussern, basta!