Bei der Entgleisung einer U-Bahn in London sind mindestens 37 Menschen verletzt worden, hunderte saßen zwei Stunden in dem Bahnschacht fest. Kurzfristig brach Panik aus, weil die Passagiere einen Terroranschlag befürchteten.
Elf Menschen wurden am Donnerstag mit leichteren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, die anderen noch am Ort behandelt. Augenzeugen berichteten von Panik, weil die Passagiere an eine Terrorattacke dachten.
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Anzeichen für einen Anschlag gebe es aber nicht, teilte die Polizei mit. Erst am Wochenende hatten Terroristen versucht, Autobomben in London und Glasgow zu zünden.
Rund 700 Menschen mussten mitten im Berufsverkehr in dem Tunnel ausharren, nachdem sechs Waggons um etwa 09.00 Uhr aus den Gleisen gehoben wurden. Nach Angaben der Verkehrsbetriebe habe ein nicht näher bestimmtes Material die Gleise bedeckt. Ermittlungen wurden eingeleitet.
Etwa 80 Minuten nach dem Unglück begann die Evakuierung des Zuges unweit der Station Mile End im Osten Londons. Die betroffene U-Bahnlinie "Central Line" wurde gesperrt. Erst am Mittwoch war die Terrorwarnstufe in Großbritannien nach den versuchten Anschlägen in London und Glasgow wieder gesenkt worden.
Zuletzt waren in der britischen Hauptstadt im Januar 2003 bei der Entgleisung einer U-Bahn 32 Menschen verletzt worden. Danach entgleisten mehrfach Züge, ohne dass jedoch Passagiere zu Schaden kamen.
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(dpa)
Müll am Fluss
Ist es so, oder kommt es mir nur so vor, dass allerorten Katastrophenmeldungen sich häufen. Oder war es schon zu allen Zeiten so, dass man meinte, die Meldungen häufen sich? An manchen Tagen denke ich, es ist besser, nur auf seinen zwei Beinen unterwegs zu sein.