Von Mirja Kuckuk

Wer unser Liebling des Monats werden will, muss sich hervortun: durch Großzügigkeit, überraschende Bescheidenheit oder maßlose Penetranz. Die September-Kandidaten.

Die Bescheidene

Pamela Anderson; Reuters

Pamela Anderson - von ihrer Familie in der Intelligenz übergangen? (© Foto: Reuters)

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Pamela Anderson gibt sich normalerweise weniger zurückhaltend. Zumindest mit ihren physischen Vorzügen drängt sie sich unweigerlich in den Vordergrund. Bislang hätte man der Frau mit dem perfekten Körper für rote Badeanzüge Angeberei vorwerfen können.

Doch nun ändert Pamela scheinbar ihre Strategie und lenkt Blicke und Kommentare von ihrem augenscheinlich größten Potential auf ihre inneren Werte. Als da wäre: Bescheidenheit.

So gesteht sich die Blondine ganz überraschenderweise keine besonders hohe geistige Größe ein. "Ich bin in meiner Familie von Intelligenz übergangen worden. Dafür sind aber meine Kinder recht helle", sagte die Schauspielerin dieser Tage in einem Interview. Auch will sie plötzlich von ihren Reizen nichts mehr wissen. Den Erfolg bei Männern schreibt die 41-Jährige dem Duft von Sandelholz zu, mit dessen Öl sie sich regelmäßig salbt. Betörend.

Pamela scheint ihren PR-Berater gewechselt zu haben. Wie intelligent dieser Zug von ihr war, wird sich zeigen. Notfalls kann sie ihre Selbstvermarktungsstrategie wieder ändern, die Körbchengröße bleibt ja bestehen.

Die neue Bescheidenheit mutet zwar auf den ersten Blick etwas naiv an, ist aber ein durchaus sympathischer Zug.

Auf der nächsten Seite: Der großzügige Liebling.

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