Eine 33-jährige Frau hat gestanden, ihrer vier Monate alte Tochter die Unterarme aufgeschnitten zu haben - das Baby verblutete. Nach der Tat sprang die Mutter von einer Autobahnbrücke.
Eine 33-jährige Frau hat am Dienstag vor dem Landgericht Gera gestanden, ihre vier Monate alte Tochter im Juni mit einer Rasierklinge getötet zu haben. Demnach schnitt sie der kleinen Tessa-Marie in einem Waldstück an der Autobahn A 4 bei Jena die Unterarme auf. "Das Kind verblutete aufgrund der Verletzungen", sagte Staatsanwältin Sylvia Reuter.
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Unter dem Einfluss einer schweren Depression war sie nach der Tat von der Autobahnbrücke in Jena-Lobeda gesprungen, um sich selbst das Leben zu nehmen. Sie überlebte den Sturz jedoch mit schweren Verletzungen. Momentan ist die Frau in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
Die 33-Jährige ist zwar wegen Totschlags angeklagt - aufgrund eines Gutachtens geht die Staatsanwaltschaft aber davon aus, dass sie zur Tatzeit nicht schuldfähig war. Deswegen findet kein Strafprozess, sondern ein Sicherungsverfahren statt.
In dem Prozess geht es darum, ob sie weiterhin in einer psychiatrischen Einrichtung bleiben muss.
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(AP/dpa/jobr/mati)
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Mal sehen ob der BGH diese Einschaetzung teilt. Gerade hat er ein zu mildes Urteil
aufgehoben wo eine Mutti ihre drei Babys im Kuehlschrank entsorgt hatte.
Wenn Vati das alles gemacht hatte wuerde man nicht von Depressionen sprechen sondern von Mord.