Freiheit nach drei Tagen: Der im Kongo verschleppte deutsche Journalist Thomas Scheen ist nicht mehr in der Gewalt der Mayi-Mayi-Milizen.

Der im Kongo verschleppte Afrika-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), Thomas Scheen ist wieder frei. Dies teilte die Zeitung am Freitag in Frankfurt mit.

Thomas Scheen, AP

Er war zwischen die Fronten geraten: Der FAZ-Korrespondent Thomas Scheen ist wieder frei. (© Foto: AP)

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Der 43-Jährige war drei Tage zuvor von Mayi-Mayi-Milizen im Krisengebiet in Ostkongo zwischen die Fronten geraten und gefangengenommen worden. Er und seine beiden kongolesischen Mitarbeiter befinden sich laut FAZ seit dem Morgen in der Obhut der Friedenstruppe der Vereinten Nationen.

Der im ostbelgischen Eupen geborene Scheen ist seit November 2000 als FAZ-Korrespondent in Afrika tätig und berichtete unter anderem mehrere Jahre lang aus der Elfenbeinküste über den dort seinerzeit herrschenden Bürgerkrieg.

Seit Anfang 2005 berichtet Scheen aus dem südafrikanischen Johannesburg. Im Osten Kongos sind die Kämpfe zwischen Rebellen des desertierten Tutsi-Generals Laurent Nkunda und Regierungstruppen Ende August wieder aufgeflammt.

In den vergangenen Tagen hatten sich regierungstreue Mayi-Mayi-Milizen und die Rebellen Gefechte um das wichtige Handelszentrum Kiwanja geliefert.

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(dpa/bre)