Bei einem heftigen Erdrutsch nach Regenfällen sind im Nordwesten Kolumbiens mindestens 6 Menschen ums Leben gekommen. 20 weitere werden vermisst.
Nach heftigen Regenfällen sind in der kolumbianischen Millionenstadt Medellín mindestens 6 Menschen ums Leben gekommen.
Mehrere Tonnen Schlamm und Erde haben in der Stadt Medellin mehr als 30 Häuser unter sich begraben. (© Foto: dpa)
Anzeige
Weitere 20 Menschen seien unter den Trümmern ihrer Häuser begraben worden, teilte der Bürgermeister zweitgrößten Stadt des Landes, Alonso Salazar, am Samstag (Ortszeit) weiter mit.
Mehrere Tonnen Schlamm und Erde haben in der Stadt Medellin mehr als 30 Häuser unter sich begraben. Die Rettungskräfte konnten fünf Erwachsene und ein Kind nur noch tot bergen. 16 Bewohner seien mit Verletzungen davon gekommen. Die Häuser hätten in einem Armenviertel an einem Hang gestanden.
Kolumbien wird seit Wochen von schweren Niederschlägen heimgesucht. Seit Mitte März starben mindestens 16 Menschen durch Hochwasser oder Erdrutsche. Die Zahl der von den Wassermassen betroffenen Menschen wurde mit landesweit 124.000 angegeben. Auch an Straßen, Stromleitungen und in der Landwirtschaft entstanden empfindliche Schäden. Nach Angaben von Meteorologen könnten die Regenfälle noch zwei Wochen andauern.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(dpa/AP/cag)
Bundespräsident Gauck in Israel