Die Lebensgefährtin von Becker ist über den Kollaps ihrs Freundes tief getroffen. Vor seinem Zusammenbruch soll er auf Kneipentour gewesen sein.
Die Lebensgefährtin von Ben Becker ist "schockiert". Sie sei "traurig und tief getroffen über den Vorfall", sagte Anne Seidel der Bild. Becker war Medienberichten zufolge am Montag leblos in seiner Wohnung in Berlin gefunden worden und musste reanimiert werden.
Bevor Ben Becker in seiner Wohnung zusammengebrochen ist, soll er durch Berlins Kneipen gezogen sein. (© Foto: dpa)
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Sie sei enttäuscht, "weil wir weitere Familienpläne hatten", sagte Seidel, die ebenfalls Schauspielerin ist.
Laut Zeitungsbericht ging dem Zusammenbruch eine wilde Nacht voraus. Der Sänger und Schauspieler soll von Kneipe zu Kneipe gezogen sein, Alkohol ohne Ende getrunken haben und mit vielen jungen Frauen geflirtet haben.
Nach einem Flirt mit zwei Minderjährigen soll Becker laut Bild noch in derselben Nacht eine Schauspielschülerin kennen gelernt und mit zu sich nach Hause genommen haben. Sie soll es auch gewesen sein, die Ben Becker leblos leblos auf dem Boden liegend fand und den Notarzt rief.
Wie lange er noch im Krankenhaus bleiben muss, lässt sich laut Seidel noch nicht sagen. "Das hängt ganz davon ab, wie er sich fühlt. Ich habe ihm jetzt erst mal Ruhe verordnet, habe sein Handy schon gestern Mittag in die Tonne getreten", sagte sie.
Besonders belastbar scheint Becker derzeit noch nicht zu sein. Seine Lebensgefährtin berichtet in der Bild: "Länger als eine halbe Stunde kann man ihn aber noch nicht belasten."
Sie hoffe, dass er sich bis zum Geburtstag der gemeinsamen Tochter Lillith, die am Sonntag sieben Jahre alt wird, "zusammenreißen kann und seiner Tochter eine lustige, schöne Geburtstagsfeier schmeißt".
Die Schwester des Schauspielers, Meret Becker, zeigte sich in der B.Z. verärgert: "Ich bin stinksauer auf meinen Bruder", sagte sie. "Es gibt Wichtigeres in der Welt, als sich so in der Öffentlichkeit zu präsentieren", wird sie in dem Blatt zitiert.
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(sueddeutsche.de/AP)
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Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass mich Ben Becker's Kollaps nicht überrascht hat. Ist er doch ein Mensch, den man seit Jahr und Tag, zumindest aus der Presse (man kennt ihn schliesslich nicht persönlich), als Lebemann kennen gelernt hat.
Er versteht es, nicht nur in seinen Rollen als Schauspieler, einen exzessiven Lebensstil darzustellen, sondern auch privat.
Erschreckt hat mich das Ganze nicht. Erschreckt hat mich eher die Tatsache, dass er versucht hat, seinem Leben zu entfliehen. Ein von seiner Umwelt unverstandener Mensch.
Natürlich ist man enttäuscht von ihm - ist es doch so einfach über einen Menschen zu urteilen.
Es wundert mich nur eins: wie kann man, nachdem ein Mensch, der soeben deutlich durch einen Zusammenbruch gezeigt hat, dass er mit seinem Leben unzufrieden ist, Forderungen stellen? Sollte man sich nicht vielmehr fragen, warum dies passiert ist? Wieso lässt sich ein Mensch so gehen? Was sind seine Motive? Sein Antrieb?
Eine Lebensgefährtin, die Ansprüche stellt, die er vielleicht nicht erfüllen kann?
Wieso verurteilt man einen Menschen deswegen so negativ?
Meiner Meinung nach, der Hilfeschrei eines Menschen, der sich fremdbestimmt fühlt, aber zu schwach ist, sich selbst gegenüber seiner Umwelt zu behaupten.
IEinen vollkommen überflüssigen "Promi"-Artikel über diesen albernen Hanswurst auf den Seiten der SZ zu finden,ist das eine; daß in diesem dann aber als einzige Quelle Springers B.Z. und Bild zitiert werden,macht die Sache in der Tat erbärmlich.
..noch nie ein als künstler getarnter durchs leben stolpernder proll so viel mediale aufmerksamkeit erhaschen können. der bohlen-award geht dieses jahr an ben!
Sag mal, findest Du Dich nicht selbst zum "übergeben"? - das ursprünglich verwendete Wort wurde von der SZ-Automatikredaktion bekrittelt- Aufgeschwemmt, schmierige Haare, Saufen, Rauchen, Minderjährige anmachen, Freundin betrügen, Schwester enttäuschen, Tochter vergessen. Reiß Dich zusammen und werd endlich erwachsen! Irgendwann ist man aus dem Alter raus, in dem man die problematische Beziehung zu diversen Vätern für sein spätpubertäres Verhalten verantwortlich machen kann. Bei Dir ist es schon lange so weit.
In der Zeit zwischen 40 und 50 kann der durch und durch "freie Wille" ziemlichen Schaden anrichten, besonders dann, wenn es nicht verarbeitete Untiefen in der Bio gibt.
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