Zehn Streifenwagen-Besatzungen, darunter zwei Diensthundeführer, waren im Einsatz, als sich der Besucher einer Kirchweih gegen eine Verhaftung wehren wollte.
Die Festnahme eines betrunkenen Kirchweihbesuchers im Landkreis Fürth am Pfingstwochenende ist zu einer fast zweistündigen Rangelei ausgeartet. Zwei Polizisten wurden verletzt, wie die Beamten erst am Dienstag mitteilten. Die Auseinandersetzung begann, als in der Nacht zum Samstag ein 19-Jähriger in einem Partyzelt in Wilhermsdorf randalierte und die Ordner die Polizei riefen.
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Bei der Festnahme wehrte der Mann sich laut Polizei massiv, schlug um sich und traf dabei andere Festgäste. Die Beamten brachten den Angetrunkenen zu Boden und fesselten ihn. Er verbiss sich daraufhin im Schienbein eines Polizisten. Unterdessen versuchten andere angetrunkene Gäste, den Mann zu befreien. Rund zwei Dutzend Besucher umringten die Beamten und schlugen teilweise nach ihnen, sodass diese Verstärkung anforderten.
Bis zu zehn Streifenwagen-Besatzungen, darunter zwei Diensthundeführer, waren im Einsatz. Aus der Menschenmenge heraus schlug jemand dem bereits durch den Biss verletzten Polizisten eine Bierflasche auf den Kopf. Er erlitt eine Schädelprellung.
Die Beamten setzten setzten schließlich Pfefferspray ein. Dabei wurde eine Polizistin leicht verletzt. Der 19-Jährige sowie ein 17-Jähriger, der die Beamten ebenfalls angegriffen hatte, wurden festgenommen. Gegen sie wird wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Nach rund zwei Stunden hatte sich die Lage im Festzelt wieder beruhigt.
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(dpa/jüsc)
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