Am Rande des Segelbetriebs ist es auf der Kieler Woche zu zwei Unglücken mit einem Schwerverletzten gekommen.

Auf der Kieler Woche ist es am Sonntagabend gleich zu zwei Unglücksfällen in luftiger Höhe gekommen. Beim Abseilen im Hochseilgarten stürzte ein junger Mann rund sieben Meter in die Tiefe und verletzte sich schwer, wie die Kieler Polizei am Montag mitteilte.

Kieler Woche; ddp

Die Kieler Woche ist eines der größten Volksfeste des Nordens. (© Foto: ddp)

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Der Betrieb des Klettergartens wurde inzwischen eingestellt. Kurze Zeit später überstand ein Schausteller eine unfreiwillige und ungesicherte Mitfahrt in einer Gondel auf 60 Meter Höhe nahezu unbeschadet.

Der 43-Jährige hatte am Sonntagabend die Sicherheitsbügel der Fahrgäste des "Power Towers" kontrolliert, als eine 15-jährige Passagierin rief "Jetzt fährst du mit!" und ihn aus Spaß umklammerte.

Mit dem Schock davongekommen

Kurz darauf schoss das Fahrgeschäft zweimal innerhalb von zwei Minuten auf mehr als 60 Meter Höhe. Der Mann überlebte, indem er sich am Sicherheitsbügel festhielt und zudem von zwei weiteren Fahrgästen an der Kleidung gehalten wurde. Die Beteiligten erlitten einen Schock.

Zu dem Unfall im Hochseilgarten war es bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge gekommen, weil ein Drahtseil der Vorrichtung riss. Dabei stürzte der 18-Jährige zu Boden. Er musste mit schweren Verletzungen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Lebensgefahr bestand nicht. Drei weitere Kletterer, die sich ebenfalls auf den Geräten über dem Erdboden befanden, erlitten einen schweren Schock und mussten von der Feuerwehr geborgen werden.

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(dpa/mmk)