Die Siebenjährige, deren Tanzambitionen ein Jugendgericht in Rio beschäftigten, ist bei ihrem umstrittenen Karnevalsauftritt weinend zusammengebrochen. Kurz darauf brachten Betreuer sie zurück auf die Tanzfläche.
Der umstrittene Auftritt einer siebenjährigen Samba-Queen beim Karneval in Rio ist von einem Zusammenbruch des Kindes unterbrochen worden: Zehn Minuten nach Beginn der Parade im Sambadrom brach die von Fernsehteams und Fotografen umringte Júlia Lira in Tränen aus und wurde von Betreuern hinter die Bühne begleitet.
Zu viel der Aufregung: Von Fotografen und Fernsehteams umzingelt floh die siebenjährige Samba-Tänzerin Júlia Lira weinend von der Tanzfläche. (© Foto: AP)
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Doch schon 20 Minuten später kehrte das Kind - ganz Profi - zu ihrer Samba-Schule Viradouro auf die Tanzfläche zurück und schwang weiter die Hüften. Diesmal soll ihr Vater sie jedoch von den Kameras abgeschirmt haben. Danach war das Mädchen nicht mehr zu sehen, es war unklar, ob sie die Veranstaltung ganz verlassen hatte.
Im Vorfeld hatte die Entscheidung von Liras Vater, seine erst siebenjährige Tochter als Vortänzerin der Samba-Schule Viradouro auftreten zu lassen, für Wirbel gesorgt. Kinderschützer hatten vergeblich versucht, ihren Auftritt zu verhindern. Das Jugendgericht hatte sich gegen ein Verbot entschieden.
In Rio hat am Sonntag mit den traditionellen Festumzügen der Sambaschulen der Höhepunkt des weltberühmten Karnevals begonnen. Zehntausende Menschen strömten zu dem zwei Nächte dauernden farbenprächtigen Spektakel in der brasilianischen Metropole.
Bis Montag sollen 12 Sambachulen durch das vom Star-Architekten Oscar Niemeyer entworfene Sambodrom ziehen und vor 70.000 Zuschauern mit aufwändigen Kostümen, rhythmischen Trommelklängen und knapp bekleideten Tänzerinnen um den Titel des "Champions des Karnevals" wetteifern.
Im Video: In Brasilien haben die Paraden der Samba-Schulen begonnen.
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(APN/AFP/kat/aho)
Analyse des DFB-Kaders
Ein Kind in Brasilien weint, weil es Samba tanzen soll. Mir fällt keine unwichtigere Meldung ein.
Zitat:"Die Siebenjährige, deren Tanzambitionen ein Jugendgericht in Rio beschäftigten,..."
Muß das nicht eher heißen:" Die Siebenjährige, die von einem geltungssüchtigen und egoistischen Vater kaltherzig der Medienmeute zum Fraß vorgeworfen wurde....
Ein siebenjähriges Kind ist doch einfach viel zu jung, um mit dem Stress dieses Wettbewerbs fertig zu werden (Von der körperlichen Anstrengung ganz zu schweigen). Die ist doch dann mit zwanzig so kaput wie chinesische Turnerinnen.
Und das Video von einem hüftwackelnden Kind wird in einschlägigen Kreisen bestimmt jede Menge Fans haben.
Ist ja entsetzlich, eeh.
Da muss jeder mal durch ....