Kanada Sieben Tote bei Flugzeugabsturz in Kanada

Unter den Toten soll der kanadische Ex-Minister Jean Lapierre sein. Er war auf dem Weg zur Beerdigung seines Vaters.

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges sind in Kanada sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine war aus nicht bekannten Gründen beim Landeanflug auf den Magdalenen-Inseln vor der Ostküste Kanadas abgestürzt, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.

An Bord waren Medienberichten zufolge der frühere Verkehrsminister und populäre TV-Moderator Jean Lapierre, seine Frau, seine beiden Brüder und seine Schwester sowie ein Pilot und ein Co-Pilot. Niemand überlebte. Die Familie Lapierre war auf dem Weg in ihre Heimat, um dort die Beerdigung des am Freitag verstorbenen Vaters vorzubereiten.

Ein Polizeisprecher der Provinz Québec sagte, das Wetter sei "nicht ideal" zum Fliegen gewesen. Die kanadische Umweltbehörde gab eine Warnung wegen starker Winde in der Region aus. Die Turbopropmaschine vom Typ Mitsubishi war auf dem St. Hubert-Flughafen südlich von Montreal gestartet.

Die Flugsicherheitsbehörde Kanadas schickte ein Ermittlungsteam an die Unglücksstelle. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Die Magdalenen-Inseln gehören zur Provinz Québec.