Der Mord an einer Achtjährigen hat in Kalifornien Entsetzen ausgelöst. Nun hat die Mutter einer Freundin des Opfers die grausame Tat gestanden.
Gut ein Jahr nach der Ermordung eines achtjährigen Mädchens in Kalifornien hat eine frühere Sonntagsschullehrerin die schockierende Tat überraschend gestanden. Die 29-jährige Melissa H. war bereits im April vergangenen Jahres festgenommen worden - stritt aber zunächst jegliche Schuld ab. Nun droht ihr eine lebenslange Haft, berichtet der San Francisco Chronicle.
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Ende März verschwand die achtjährige Sandra C. in Kalifornien spurlos. In einem Koffer versteckt wurde die Leiche des Mädchens später in einem Bewässerungsteich entdeckt. (© Foto: AP)
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Der Prozess gegen Melissa H. soll im Herbst im nordkalifornischen Stockton beginnen. Sie ist angeklagt, die achtjährige Spielkameradin ihrer kleinen Tochter entführt, missbraucht, ermordet und die Leiche in einem Teich versenkt zu haben.
Nach Polizeiangaben waren die beiden Mädchen eng befreundet. Das Motiv für die grausame Tat liegt im Dunkeln.
Die Angeklagte lebte in derselben Wohnsiedlung wie die kleine Sandra C., die Ende März spurlos verschwunden war. Polizei und Hunderte Helfer suchten tagelang nach dem Kind. Die in einem Koffer versteckte Leiche des Mädchens wurde später in einem Bewässerungsteich entdeckt. Die Behörden teilten nicht mit, auf welche Weise das Kind ums Leben kam.
Aus dem Umfeld der Ermittlungen verlautete jedoch, dass die Achtjährige auf dem Gelände der Kirche getötet wurde, wo H. Sonntagsunterricht gab. Die 29-jährige mutmaßliche Täterin ist die Enkelin des dortigen Pfarrers.
Die junge Lehrerin hatte sich mit Bemerkungen vor Journalisten und Ermittlern in Widersprüche verstrickt. Medienberichten zufolge litt die alleinerziehende Frau nach ihrer Scheidung an Depressionen. Der Ex-Ehemann nahm die Frau damals in Schutz. Sie sei eine gute Mutter, die niemandem etwas zuleide tun könne.
Im Gegenzug für das Schuldeingeständnis sieht die Staatsanwaltschaft von der Forderung nach der Todesstrafe ab.
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(dpa/jobr/kat)
Frauen in Saudi-Arabien
"Kundenfreundlich" bezog sich überwiegend auf das Thema Sicherheitsverwahrung.
Ausserdem HMcore:Gegenfrage:waren Sie z.B. mal in einem Thailändischen oder Amerikanischem?
"bei uns sind die Haftbedinungen manchmal übertrieben "Kundenfreundlich""
Waren sie den schonmal in einem bayrischen Gefängnis?
Anscheinend haben Sie meinen Beitrag nicht richtig gelesen.
Im Prinzip habe ich das selbe gemeint, wie Sie:
bei uns sind die Haftbedinungen manchmal übertrieben "Kundenfreundlich" (wie beim Thema Sicherheitsverwahrung), in den USA (und sehr vielen anderen Ländern übrigens auch) sind sie oft nur noch brutal.
Der richtige Weg würde irgendwo dazwischen liegen...
Die Haftbedingungen in deutschen Gefängnisse sind - bis auf etliche bedauerliche Zwischenfälle - sicherlich verglichen mit anderen Ländern als gut zu bewerten.
Fliessend Wasser, Toilette, gute - auch medizinische - Verpflegung, das Recht auf Besuche etc., da sollten sie mal Berichte über Gefängnisse in Südamerika sehen.
Dort herrscht innerhalb vieler Gefängnismauern Korruption und der "Big Boss" ein Ganovenoberhaupt, der mit seiner Bande das Sagen hat.
Es geschehen in diesen Gefängnissen Morde,
Häftlinge sind ohne medizinische Versorgung und müssen von Abfällen leben, sofern sie sich kein anderes Essen leisten können!
Die Haftzeit wird oft nicht eingehalten und manche Häftlinge kommen niemals frei, weil sie schlichtweg "vergessen" werden.
Der Europäische Gerichtshof bewertet das Thema "Sicherheitsverwahrung" meiner Meinung nach falsch. Es ist für uns alle ein großes Glück, wenn gefährliche Wiederholungstäter nicht auf die Allgemeinheit losgelassen werden. Viele Fälle von Kinderschändern etc. haben dies in jüngster Vergangenheit bewiesen.
"...als seien die Haftbedinungen in teilen der USA nicht immer so, wie unser Verständnis von Menschenrechten dies zuliese. "
Bei uns übrigens anscheinend auch nicht, wie der der Europäische Gerichtshof gerade geurteilt hat:
http://www.sueddeutsche.de/politik/818/510932/text/
Allerdings erscheint mir, dass der richtige Weg zwischen dem der Amis und dem des Europäischen Gerichtshofs liegt, bei beiden kommt mir so manchmal das kalte Grausen...
Paging