Weil japanische Marine-Soldaten obszöne Frauenbilder tauschten, gerieten streng geheime Dokumente an die Öffentlichkeit.
Die japanische Marine untersucht ein peinliches Sicherheitsleck, bei dem obszöne Frauenbilder eine Schlüsselrolle spielen. Wie die Zeitung "Yomiuri Shimbun" am Donnerstag berichtete, waren streng geheime Dokumente über das High-Tech-Radarsystem "Aegis" auf japanischen Zerstörern bei einem Offizier aufgetaucht, der für den Besitz dieser Art von Papieren eigentlich nicht befugt war.
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Der 33-Jährige gab demnach an, unwissentlich in den Besitz der Dokumente gelangt zu sein, als er pornografische Fotos vom Computer eines Kollegen kopiert habe. Die geheimen Unterlagen befanden sich demnach im Anhang einer Email mit den Fotos. Kopien der Dokumente seien auf Computern von insgesamt drei Soldaten gefunden worden.
Die Ermittler suchen nun den hochrangigen Marineoffizier, der die Porno-Email mitsamt der geheimen Dokumente in Umlauf brachte. Das Radarsystem "Aegis" wird von der japanischen Marine als Stützpfeiler der nationalen Verteidigung im Falle eines nordkoreanischen Raketenangriffs gesehen.
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(AFP)
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