Japan nach der Katastrophe
Von Sophia Lindsey

Ein Erdbeben, das große Teile Japans in Trümmer verwandelte, ein Tsunami, der Tausende von Toten forderte und den Super-Gau in Fukushima nach sich zog. Wie ist das Weiterleben nach einer solchen Katastrophe möglich? Bilder, die ein Jahr nach dem Unglück entstanden sind, zeugen von Trauer, Verzweiflung und neuer Hoffnung.

Ihr Blick ist der eines Menschen, der glaubt, alles verloren zu haben. Schutzsuchend zieht Yuki Sugimoto die Decke noch etwas fester um ihren Körper, während ringsum die Welt in Trümmern liegt: Die Aufnahme der Japanerin, die in ihrem zerstörten Heimatort Ishinomaki nach ihrem vermissten Sohn Raito Ausschau hält, erlangte im März des letzten Jahres ikonographische Bedeutung - sie wurde zum Sinnbild für die Not Tausender. Ein Jahr nach der Katastrophe lebt sie heute wieder vereint mit ihrem Mann und Raito in einer Notunterkunft.

Bild: AFP

8. März 2012, 18:15 2012-03-08 18:15:03  © Süddeutsche.de/leja/holz

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