Jahrestag des Jahrhunderthochwassers So sieht es zehn Jahre nach der Elbflut aus

Vor zehn Jahren hinterließ die größte Naturkatastrophe in der Geschichte der Bundesrepublik eine Schneise der Verwüstung. Das Elbhochwasser versenkte ganze Städte und Landstriche. 21 Menschen starben, Tausende verloren ihr Hab und Gut. Mittlerweile wurden Millionen in Wiederaufbau und Hochwasserschutz investiert - der interaktive Vergleich zeigt die Veränderungen.

Klicken Sie auf das Bild, um den interaktiven Vergleich zwischen dem Zustand während und nach der Flut zu starten.

Schloss Pillnitz

Die Luftaufnahme zeigt das Schloss Pillnitz bei Dresden. Die barocke Anlage diente dem sächsischen Adelsgeschlecht der Wettiner bis 1918 als Sommerresidenz. Beim Jahrhunderthochwasser im August 2002 überschwemmte die Elbe große Teile der Schlossanlage.

Besonders die Gartenanlagen wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Die erst kurz zuvor rekonstruierte Königliche Hofküche stand ebenso wie das Besucherzentrum und das Schlosshotel unter Wasser. Die seltenen Fliederbäume überstanden die 2,30 Meter hohen Wassermassen im Fliederhof und blühten im Jahr nach der Flut so reich wie nie zuvor. Heute sorgen Abschottungssysteme vor dem Eindringen von Flutwasser bis zu einem Pegelstand von 8,60 Meter. Technische Anlagen wurden aus Keller- und Erdgeschossräumen in höher liegende Geschosse verlegt.