Ein deutscher Reisebus verunglückte in der Nähe der norditalienischen Stadt Vicenza. Dabei starben sechs Menschen, 38 wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Nahe der ostanatolischen Stadt Erzincan wurden bei einem Unfall eines türkischen Überlandbusses 27 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt.
Bei den Toten des Busses in Vicenza handele es sich um moldawische Staatsbürger, darunter ein achtjähriger Junge und ein zwölfjähriges Mädchen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA unter Berufung auf die Polizei. Die beiden Busfahrer und einige Reisende seien aus Deutschland gewesen. Ihr Schicksal war zunächst unklar.
Eine Rettungsmannschaft untersucht das Wrack des bei Vicenza verunglückten Busses (© dpa)
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Zahlreiche Schwerverletzte seien mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht worden, hieß es. Die Autobahn wurde nach dem Unglück am Morgen in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Der Bus war wahrscheinlich direkt aus Deutschland über den Brenner nach Italien gekommen.
In beiden Fällen prallten die Unglücksbusse gegen eine Tunnelwand. Der Fahrer des türkischen Busses soll am Steuer eingeschlafen sein. Warum der deutsche Bus verunglückte, war am Vormittag noch unklar. Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht.
Erst am Freitag waren bei einem Busunfall auf der Autobahn 7 in Hamburg 21 Kinder und der Fahrer verletzt worden. Im Mai waren binnen zehn Tagen zwei deutsche Reisebusse am Plattensee in Ungarn und in der Nähe von Lyon (Frankreich) verunglückt. Insgesamt 61 Menschen starben. Am 19. Mai wurden 20 Menschen verletzt, als bei Preetz in Schleswig-Holstein ein dänischer Doppeldeckerbus eine Böschung herunterrutschte.
(sueddeutsche.de/dpa)
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