Indonesien Viele Tote nach Überschwemmungen

Erdrutsche und Hochwasser haben auf der indonesischen Insel Sulawei etwa zehn Menschen das Leben gekostet und zahlreiche verletzt. Schuld daran ist die Abholzung der Wälder - sagen Experten.

Tagelanger Regen hat auf der indonesischen Insel Sulawesi zu Erdrutschen und Hochwasser geführt - und bisher mindestens zehn Todesopfer gefordert. Sieben Menschen, darunter fünf Kinder, würden noch vermisst, teilte ein Behördensprecher mit.

Demnach löste der Regen einen Erdrutsch in einen Fluss aus, der daraufhin über die Ufer trat und mehrere Häuser wegspülte. Rettungskräfte und Anwohner gruben im Dorf Batanguru mit ihren Händen im Morast, um nach Angehörigen zu suchen. Die Zahl der Todesopfer könnte noch weiter steigen, es seien zahlreiche Menschen verletzt worden, hieß es nach offiziellen Angaben.

In der indonesischen Region Papua waren vor rund zwei Jahren mehr als 140 Menschen durch Überschwemmungen ums Leben gekommen. Umweltaktivisten in Indonesien kritisieren immer wieder die Abholzung von Wäldern: Dadurch werde das Erdreich instabil.