Beim Brand einer Bar auf der indonesischen Insel Sumatra sterben mindestens 20 Menschen, weil sie während des Feuers im Gebäude gefangen sind.

Bei einem Brand in einer indonesischen Karaoke-Bar sind am Freitag mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei erklärte, die Opferzahl drohe weiter zu steigen, weil ein Raum in dem fünfstöckigen Gebäude in Medan im Norden der Insel Sumatra noch nicht zugänglich sei. Zur Ermittlung der Brandursache wurde eine Untersuchung eingeleitet.

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Rettungskräfte transportieren einen Verletzten vom Unglücksort im indonesischen Medan ab. (© Foto: AP)

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Das Feuer sei gegen 20.30 Uhr Ortszeit in einem Karaoke-Club in der dritten Etage eines fünfstöckigen Gebäudes in Medan ausgebrochen, sagte der örtliche Polizeichef Badrodin Haiti. Die Feuerwehr habe den Brand erst nach einer Stunde löschen können. Die Menschen in dem Gebäude seien so lange dort eingeschlossen gewesen.

Der dritte Stock des Gebäudes sei mittlerweile untersucht worden, dort gebe es offenbar keine Brandopfer mehr, sagte der Polizeichef. Die Opferzahl drohe aber weiter zu steigen, da die Rettungskräfte in einen Raum noch nicht vorgedrungen seien. Der Raum sei "voller Rauch und stockdunkel". In dem Bau seien unter anderem ein Hotel und ein Wellnessclub untergebracht.

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(dpa/AFP/jab)