Nur wenige Wochen nach dem starken Beben auf der Insel Sumatra wird Indonesien schon wieder erschüttert. In Jakarta wackeln die Hochhäuser.
Ein starkes Erdbeben hat die indonesische Insel Java erschüttert. In der Hauptstadt Jakarta gerieten Hochhäuser ins Wanken. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor.
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Das Epizentrum des Bebens der Stärke 6,4 lag nach Angaben der indonesischen Erdbebenwarte vor der Küste in der Nähe von Ujung Kulon, 260 Kilometer westlich von Jakarta. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens mit 6,5 an, das Epizentrum habe 187 südwestlich von Jakarta in 55,6 Kilometern Tiefe gelegen. In Jakarta schwankten Hochhäuser rund zwei Minuten lang, Menschen gingen sicherheitshalber ins Freie, Panik kam jedoch nicht auf.
Ende September hatte ein Erdbeben der Stärke 7,6 die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Nach Angaben der Vereinten Nationen kamen mindestens 1100 Menschen ums Leben.
Der neuerliche Erdstoß ist nach Angaben der indonesischen Erdbebenwarte die Folge von Verschiebungen in derselben Kontinentalplatte, die auch das Beben Ende September auslöste. Indonesien liegt auf dem so genannten pazifischen Feuerring, einem Gebiet mit hoher seismischer Aktivität und Hunderten Erdbeben jährlich.
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(AFP/bsj/afis)
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