Beim Einsturz einer Brücke im indischen Staat Rajasthan sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Viele werden noch vermisst - doch Krokodile erschweren die Bergung.
Beim Einsturz einer Brücke sind im Westen Indiens mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden am Freitag mitteilten, brach die im Bau befindliche Brücke über den Fluss Chambal im Bundesstaat Rajasthan am Vorabend aus zunächst ungeklärter Ursache in sich zusammen.
Rettungskräfte suchen nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in dem Fluss Chambal nach Überlebenden. (© Foto: AP)
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14 schwer verletzte Bauarbeiter wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Die Behörden fürchteten, dass bei dem Unglück mehr als 30 Bauarbeiter in den Tod gerissen worden sein könnten.
"Wir können die Leichen unter den Trümmern sehen, einige treiben im Fluss", sagte der Feuerwehrmann Sanjay Sharma. Wegen der zahlreichen Fluss-Krokodile sei es aber fast unmöglich, die Opfer zu bergen. Mehrere Einheiten von Polizei, Armee und Feuerwehr waren an der Unglücksstelle im Einsatz.
Die Bauarbeiten an der Brücke nahe der Stadt Kota hatten 2007 begonnen. Ausgeführt werden sie von der südkoreanischen Gesellschaft Hyundai Engineering und der indischen Firma Gammon India. Gegen beide Unternehmen leitete die Polizei Ermittlungen wegen Fahrlässigkeit ein.
Zwei mit dem Bau befasste Ingenieure wurden festgenommen. Nach Angaben der Behörden soll jede Familie eines Todesopfers eine Entschädigung von umgerechnet rund 14.000 Euro erhalten.
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(AFP/AP/woja/gba)
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