Verzweiflung über das Ende eines Traums: In Indien hat sich eine Elfjährige selbst getötet, weil ihre Eltern sie aus der Tanzschule abgemeldet haben. Das Mädchen hatte offenbar gehofft, berühmt zu werden.
Die Geschichte des Slumdog-Millionärs, des Jungen, der durch eine Teilnahme an "Wer wird Millionär?" den Slums von Mumbai entkommen kann, hat Millionen Kinogänger gerührt und offenbar auch Kindern und Erwachsenen in Indien Hoffnung gemacht. Im wirklichen Leben ist der Traum von Ruhm und Reichtum jetzt zum Albtraum geworden: Ein aus Fernsehshows bekanntes elfjähriges Mädchen hat in Indien offenbar Selbstmord begangen, weil seine Eltern es von der Tanzschule genommen haben.
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Eine Karriere in Bollywood erhoffen sich in Indien zahlreiche Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Nicht erst seit dem mit zahlreichen Oscars prämierten Film "Slumdog Millionär". (© Foto: dpa)
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Wie die Zeitung Mumbai Mirror berichtete, wurde die durch drei Talentshows bekannte Neha Sawant tot aufgefunden: erhängt. Die Polizei ging nach ersten Ermittlungen von einem Selbstmord aus, da das Zimmer in der Wohnung in einem östlichen Vorort der Millionenmetropole von innen abgeschlossen war.
Er und seine Frau hätten Neha aus Sorge vor nachlassenden Schulleistungen vor einigen Monaten von einer Tanz-Akademie abgemeldet, sagte ihr Vater der Zeitung. Auf Selbstmordabsichten des Mädchens habe es aber keine Hinweise gegeben.
Talentshows und Reality-Formate sind beim indischen Fernsehpublikum äußerst beliebt. Allerdings warnen Psychologen immer wieder davor, Kinder zu früh dem Rampenlicht auszusetzen. Der Nationale Ausschuss für den Schutz der Kinderrechte in Indien fordert, unter 16-Jährigen die Teilnahme an solchen Sendungen zu verbieten.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/AFP/abis/woja)
Müll am Fluss
hähä die lange Antwort wird nicht geduldet, die kurze ist ein Tipp fürs Leben:
Versuche zu erraten warum jmd etwas sagt und warum jmd etwas genau so sagt. Das wichtigste am Ende: nehme an das derjenige den Du für mangelndes moralisches Bewußtsein schelten willst mehr weiss als Du (und damit ist alles inbegriffen).
Ein Zyniker ist eben nicht Zyniker weil er "böse" ist sondern weil er alles schon viel früher und viel emotionaler aufgefasst hat und sein Verstand Ihn vor Schaden schützten musste den er sich aufgrund seiner emotionalen Beteiligung zufügen würde. Er ist letztendlich die höhere moralische Instanz, schließt sich ein und spielt nicht nur dann den entrüsteten wenn es Ihm nutzt, wie es die Art des Konformisten und Gutmenschen ist (Dazu zählen Sie).
Ich nehme stark an das Deine Kinder (falls Du wider Erwarten welche haben solltest) wohl eher Nutznießer der Moral seien werden, als das sie Ihr dienen.
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Also bitte.... nicht das sowas tragisch ist aber einen Artikel ist es sicher nicht wert. Man könnte einen Artikel darüber schreiben warum pupatierende Mädls sich oft genug in promis oder Ideen verbeißen und sich aucg oft genug dafür umbringen. Aber Einzelschicksale aus einem Land in dem Mädchen weit schlimmeres von anderen angetan wird sind irgendwie schon absurd. Sorry
Ich vermute der Artikel ist einfach nur schlecht gemacht. Und gehe davon aus, dass es nicht die Absicht des Artikels war als Todesanzeige zu fundieren. Vielmehr vermute ich, dass es um die Auswirkungen von Reality-TV, Casting-Shows oder aehnlichem auf die Hoffnungen und Aengste von Kindern ging. In diesem Fall haette sich das mit dem Reissack wohl erledigt.
In puncto patriarchalische Gesellschaft moechte ich anmerken, dass auch Patriarchen einfuehlsame Vaeter und Zuhoerer sein kann und ausserdem, dass den Eltern in diesem Fall das Wohlergehen ihres Kindes zumindest so wichtig war, dass sie eine solide Schulausbildung dem schnellen Medientriumph vorgezogen haben.
MfG
Ob die Nachricht des Todes Deines Kindes (falls Du wider Erwarten welche haben solltest) genauso zynisch kommentiert werden wird?
Paging