Schock im Tempel: Zur Beschwichtigung des Hindu-Gottes Shiva hat ein 25-Jähriger im ostindischen Bundesstaat Orissa seine eigene Zunge abgeschnitten.
Ein 25-jähriger Inder hat sich in einem Tempel selbst eine schwere Verletzung zugefügt. Die Nachrichtenagentur IANS meldete am Mittwoch unter Berufung auf die Polizei, der Gläubige habe sich die Zunge mit einem Rasiermesser abgeschnitten und sei dann in einem Tempel der Stadt Rourkela dem Gott der Zerstörung opfern wollen.
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Tempel-Priester hätten aber gesehen, wie er die Zunge neben eine Statue Shivas legte, und deshalb die Polizei alarmiert. Der Verletzte sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort hofften die Ärzte, dass er nach einer Operation wieder sprechen können werde. In Indien gibt es eine Jahrhunderte alte Tradition, Hindu-Götter durch Opfer zu beschwichtigen.
Einzelfälle werden auch heute noch gelegentlich bekannt. So hatte sich im vergangenen Jahr ein Mann in Nordindien die Zunge abgetrennt, um sie der Göttin Kali zu opfern. Zuvor hatte ein Mann seinem vierjährigen Sohn die Kehle durchgeschnitten. Als Grund gab er an, Kali, die Göttin des Todes, sei ihm erschienen und habe ein menschliches Opfer gefordert.
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(dpa/grc)
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Hallo, ich weiss zwar, Papier ist geduldig, aber ich lebe in Indien und habe bereits ganz andere Dinge gesehen, da ist das Selbst-Abschneiden einer Zunge noch harmlos. Vielleicht doch erstmal etwas informieren, bevor man kategorisiert. Es ist leider so, dass die Selbstverstuemmelung hier Bestandteil einiger Riten ist. Genauso wie es extreme Auswuechse von religioesen Handlungen auch in allen anderen Religionen gibt.
die Spinne in der Yuccapalme grüßt.
das sind ja vielleicht Opfergaben, da wird man ja ganz sprachlos!