Eine Inderin hat hat einem Mann, der sie überfallen wollte, den Kopf abgeschnitten. Er hatte ihr zuvor offenbar monatelang nachgestellt.
Eine Bäuerin im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh hat einen Vergewaltiger mit einer Sichel geköpft.
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Aufgeschreckte Bewohner alarmierten die Polizei, die die blutverschmierte Frau festnahm. Die 35-Jährige erklärte den Beamten, sie habe in einem nahe gelegenen Wald Gras für ihr Vieh geschnitten, als sie der Mann von hinten überfallen habe. In Notwehr habe sie ihn mit einer Sichel geköpft, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.
Keine Reue
Die Nachrichtenagentur PTI meldete, die Frau sei nach der Tat mit dem abgetrennten Kopf des Angreifers durch ihr Dorf gelaufen. Die Polizei dementierte das.
"Die Frau war aufs Feld gegangen, um Futter für das Vieh zu sammeln, als der Mann versuchte, sie zu vergewaltigen", sagte der Polizeichef des Distrikts Lakhimpur, Ram Bharose, am Freitag. "Sie enthauptete den Mann mit der Sichel, um sich ihre Würde zu bewahren."
Die Bäuerin habe Verletzungen und Bisswunden erlitten. "Die Frau sagt, sie bereue es nicht, den Mann getötet zu haben, der sie in den vergangenen paar Wochen verfolgte."
Der Mann habe der 35-Jährigen nach deren Angaben bereits seit drei Monaten nachgestellt, hieß es weiter. Die Frau muss sich voraussichtlich wegen Totschlags vor Gericht verantworten.
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag im Dorf Makkapurva, rund 200 Kilometer südöstlich von Lucknow im Unionsstaat Uttar Pradesh.
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(AP/dpa/grc)
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Traurig ist nur, dass die Frau jetzt wohl mit einer saftigen Strafe rechnen. Wäre die Vergewaltigung geglückt, hätte das wahrscheinlich niemanden interessiert.
Schneidige Reaktion.