In Indien ist ein mit Pilgern besetzter Bus in eine Schlucht gestürzt, mehr als 40 Menschen kamen ums Leben. Vermutlich hat der Fahrer die Kontrolle verloren.
Ein Bus mit Hindu-Pilgern ist im westindischen Bundesstaat Maharashtra in eine fast 200 Meter tiefe Schlucht gestürzt und hat mindestens 41 Menschen in den Tod gerissen.
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34 Passagiere seien verletzt worden, sagte Polizeisprecher Deepak Tillu am Montag. Unter den Toten seien vier Kinder. "Nachdem der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, stürzte der Bus mehr als 180 Meter tief", sagte Tillu. "Mehrere Menschen starben am Unfallort, als der Bus mit großer Wucht aufschlug und in zwei Teile zerbrach."
Die Pilger waren auf dem Rückweg von einem Hindu-Tempel in die rund 250 Kilometer südlich vom Unfallort gelegene Metropole Bombay. Tillu sagte, der Fahrer habe sich vor dem Absturz am späten Sonntagabend mit einem Sprung aus dem Fahrzeug in Sicherheit gebracht. Nach Aussage des Fahrers hätten die Bremsen in einer scharfen Kurve versagt. "Aber es scheint, als könnte es sich auch um seinen Fehler gehandelt haben."
Der Fahrer habe fast vier Tage lang mit wenig Pausen hinter dem Steuer gesessen und sei möglicherweise übermüdet gewesen. Indien gehört zu den Ländern mit der schlechtesten Verkehrssicherheit. Jährlich sterben auf den Straßen des Landes mehr als 95.000 Menschen.
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(Reuters/cag)
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