Heinrich und Rosemarie T. sind zurück in Deutschland. Am Freitag sind die beiden nach fünftägiger Geiselhaft im Jemen freigelassen worden. Die Tochter blieb in dem südarabischen Land.
Das am vergangenen Freitag nach fünftägiger Geiselhaft im Jemen freigelassene deutsche Ehepaar ist wieder zurück in seiner Heimatstadt Kiel. "Wir sind froh und glücklich über den guten Ausgang und freuen uns, wieder zurück in Deutschland zu sein", sagten Heinrich und Rosemarie T.
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Zurück in Deutschland: Die im Jemen entführten Geiseln Heinrich und Rosemarie T. (© Foto: dpa)
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Ihre Tochter, die seit rund zehn Jahren im Jemen als Architektin im Auftrag der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) arbeitet, war nicht mit zurückgereist. Nach Angaben eines Flughafensprechers in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa war das Ehepaar am Montagabend mit einer Maschine der Turkish Airlines in Richtung Istanbul abgeflogen.
Das Ehepaar selbst machte zu den Details seiner Rückreise keine Angaben. Es war am Sonntag vor einer Woche zusammen mit seiner Tochter Julia während eines Ausflugs von bewaffneten Angehörigen eines Stammes entführt und in ein entlegenes Bergdorf gebracht worden. Die Kidnapper hatten unter anderem die Freilassung von inhaftierten Stammesangehörigen gefordert.
"Wir wurden fünf Tage lang gegen unseren Willen festgehalten, jedoch den Umständen entsprechend gut behandelt", sagte Heinrich T. In einem Interview mit dem staatlichen jemenitischen Fernsehen am vergangenen Samstag hatte die Familie bereits betont, dass die Entführung ihre Begeisterung für das südarabische Land nicht zerstört habe. Auch die Entführer hatten immer wieder betont, ihre Gefangenen "wie Familienmitglieder" behandelt zu haben.
Nach der Rückkehr in ihre Heimatstadt dankten Heinrich und Rosemarie T. "all denjenigen, die sich um unsere Freilassung bemüht haben". Künftig wollten sie sich aber nicht mehr öffentlich zu der Entführung äußern, kündigten sie an.
In der Heimat der Familie hatte die Nachricht von der Freilassung am vergangenen Freitag für große Freude und Erleichterung unter Angehörigen, Freunden und Nachbarn gesorgt. Kiels Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz (CDU) bezeichnete den glücklichen Ausgang der Entführung als "das beste Weihnachtsgeschenk".
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(dpa/hai)
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