Hochwasser und Verkehrschaos: Ein Restaurantschiff klemmt immer noch unter der Engelsbrücke, sie Stadt meldet den höchsten Wasserstand seit 40 Jahren.

Schnee und Regen haben auch am Montag den Alltag vieler Italiener beeinflusst. Während Dauerschneefall im Piemont und im Aostatal zu Verkehrsbehinderungen und erhöhter Lawinengefahr führten, drohten in Mittelitalien wieder Flüsse über die Ufer zu treten. Außer in der Lagunenstadt Venedig gab es auch in Rom erneut Hochwasseralarm.

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Das Restaurantboot, das unter der Engelsbrücke eingeklemmt ist, wurde (© Foto: dpa)

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Unter der Brücke bei der Engelsburg waren in der Hauptstadt Sondereinheiten der Feuerwehr im Einsatz, um ein schwimmendes Restaurantboot zu befreien, das sich am Wochenende mit zwei anderen Kähnen unter der Brücke eingeklemmt hatte. Teile der eingeklemmten Boote seien bereits gesprengt worden.

Die weggesprengten Bootsteile könnten jedoch zu Schwierigkeiten in den an der Tibermündung liegenden Orten Ostia und Fiumicino führen, befürchtete der Zivilschutz. Der angeschwemmte Müll könnte sich stauen, so dass es auch dort Überschwemmungen geben könnte.

Der "blonde Tiber", wie die Römer ihren Fluss nennen, hatte am Wochenende mit 12,5 Metern den höchsten Wasserstand seit 40 Jahren erreicht. Italienische Behörden schätzten am Montag die Hochwasserschäden allein in Rom auf 150 Millionen Euro. Schnee, Sturm und Unwetter hatten bereits in der vergangenen Woche in Italien zu Verkehrschaos, Überschwemmungen, Erdrutschen und zahlreichen Notfällen geführt. Mindestens fünf Menschen starben.

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(dpa/jüsc)