In Großbritannien sind in den vergangenen Jahren in einer Reihe von Unfällen bei der britischen Bahn, die Anfang der 90er Jahre privatisiert wurde, zahlreiche Menschen getötet und verletzt worden.

Mai 2002 - Bei einem schweren Zugunglück in der Grafschaft Hertfordshire werden sieben Menschen getötet und elf schwer verletzt, als ein Zug kurz vor dem Bahnhof Potters Bar entgleist.

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Februar 2001: Zehn Menschen sterben, als bei Selby ein Auto auf die Schienen rollt, ein Schnellzug entgleist und gegen einen Güterzug prallt.

Oktober 2000: Ein Schnellzug springt bei Hatfield aus dem Gleis. 4 Menschen sterben, 35 werden verletzt. Unfallursache waren schlecht gewartete Schienen.

Oktober 1999: Beim Zusammenstoß zweier Züge nahe des Bahnhofs Paddington in London kommen 31 Menschen ums Leben.

September 1997: Bei der Kollision eines Personenzuges mit einem Güterzug in Southall im Westen Londons kommen 7 Reisende ums Leben. Rund 150 Menschen werden verletzt.

August 1996: In Hertfordshire stoßen zwei Züge zusammen: 1 Toter, 69 Verletzte.

Oktober 1994: Bei einer Zugkollision in Cowden (Kent) kommen 5 Menschen ums Leben, 12 werden verletzt.

März 1989: Am Bahnhof Pulrey südlich von London sterben 5 Menschen beim Zusammenstoß zweier Züge. 90 werden verletzt.

Dezember 1988: Bei einem der schwersten Unglücke sterben 35 Menschen bei einer Kollision außerhalb des Londoner Vorortbahnhofs Clapham Junction.

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(dpa)