Die bei dem Polizistinnenmord von Heilbronn sichergestellte DNA-Spur deutet zwar auf eine Frau als Täterin hin, das Genmaterial könnte auch von einem Mann stammen.
"Auch Männer können weibliche DNA in sich tragen. Nun allein von einer Täterin zu sprechen, ist deshalb falsch", sagte ein Sprecher der Heilbronner Polizei am Montag. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen Mann handelt, liege jedoch im Promillebereich. Die 22-jährige Polizistin und ihr inzwischen 25-jähriger Kollege waren Ende April in Heilbronn mit Kopfschüssen niedergestreckt worden. Die Beamtin starb, ihr Kollege überlebte schwerverletzt.
Der Tatort in Heilbronn: Polizisten bei der Spurensicherung. (© Foto: dpa)
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Die gesuchte Person gilt als hochgefährlich. Ihr werden zwei weitere Morde in Deutschland und zahlreiche Einbrüche in Österreich zur Last gelegt. Die Heilbronner Sonderkommission wird deshalb unterstützt durch Ermittler aus Österreich sowie aus Freiburg und Idar-Oberstein, wo nach zwei Morden identisches DNA-Material sichergestellt worden war.
Laut Polizei hatte die Täterin oder der Täter bereits vor dem Mord an der Beamtin einen Bezug zum Raum Heilbronn. Dies belegten identische DNA-Spuren an einem Auto, das im Dezember 2003 in Heilbronn gestohlen und im Februar 2004 ebenfalls in Heilbronn wieder aufgefunden worden war.
Über die weiteren Ermittlungsansätze wollte die Sonderkommission "Parkplatz" aus taktischen Gründen keine Angaben machen. Es würden derzeit aber noch zahlreiche und zum Teil umfangreiche Spurenkomplexe abgearbeitet.
Die Polizei rief die Heilbronner Bevölkerung aber nochmals zur Mithilfe auf und bat um Angaben, ob am Tattag ein Paar oder eine Frau mit Blut an den Kleidern beobachtet wurde. Der angeschossene Polizist war vor einiger Zeit aus dem Koma erwacht, kann sich an die Tat aber nicht mehr erinnern.
Ermittlungen wegen Geheimnisverrats eingeleitet
Indes leitete die Staatsanwaltschaft Heilbronn ein Ermittlungsverfahren wegen Geheimnisverrats ein, das sich gegen Unbekannt richtet. Anlass für das Verfahren ist die Veröffentlichung von Ermittlungsdetails zum Polizistenmord am Wochenende. Der Informant wird in Polizeikreisen vermutet.
Die Bild-Zeitung hatte berichtet, dass am Streifenwagen der getöteten Polizistin und ihres lebensgefährlich verletzten Kollegen DNA-Spuren einer gesuchten Schwerverbrecherin gefunden wurden. Diese heiße Spur wurde anschließend - gezwungenermaßen - von den Heilbronner Ermittlern bestätigt, die zuvor stets angegeben hatten, es gebe keine konkreten Hinweise auf die Täter.
Der bislang unbekannte Informant steht im Verdacht, sich wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses strafbar gemacht zu haben. Laut Strafgesetzbuch wird die unbefugte Preisgabe von Informationen durch einen Amtsträger mit einer Geldstrafe oder mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe bestraft.
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(AFP)
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Es heißt nach wie vor DNS-Spur und durch stetige Wiederholung wird dieser denglische Unsinn nicht richtiger.
da wird mit allen mitteln versucht eienn mann als täter hinzustellen die wahrscheinlichkeit liegt im promille-bereich und es wird mit allen mitteln versucht eine täöterin auszuschließen
wenn eine frau ein kind in den mülleimer wirft, dann ist das vor gericht straffrei, obwohl sie abtreiben kann oder das kind zur adoption freigeben kann, all diese möglichkeiten hat en mann nicht, frauen haben genug möglichkeiten um hilfe in der situation anzusuchen , männer nicht, trotzdem werden sie viel härter bestraft
frauen scheinen eher als tiere vor gerichte zu gelten (hormonelle ausnahmesituation) als als menschne, von denen man ein gewisses niveau erwarten sollte können
frauen gelten allgemein als unzurechnungsfähig wenn sie ein straftat begehen, männer sind voll schuldfähig, die meisten straftaten passieren in beziehungen, bei frauen sind alle beziehungstaten straffrei, bei männern wird hingegen mit aller macht versucht ein strafbares verhalten herauszufinden und sie abzuurteilen
was hier in einem angeblichen "rechtsstaat" passiert ist schon ein wahnsinn, vor gericht sollten menschen unabhängig von geschlecht und herkunft verurteilt werden, dem ist aber nicht so