Im Internet sorgt ein Video für Furore, das Tom Cruise als manischen Vertreter der Scientology-Sekte zeigt. Der Historiker Guido Knopp sieht sogar Parallelen zum NS-Propagandisten Goebbels.
Der Historiker Guido Knopp hat Tom Cruise mit Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels verglichen. Knopp bewertete für die Bild am Sonntag ein im Internet kursierendes Video mit einer Rede von Cruise in einer Versammlung von Scientologen. "Tom Cruise tritt auf wie Goebbels", sagte Knopp. Konkret gehe es um die Szene, in der Cruise seine Zuschauer fragt: "Sollen wir die Welt säubern?" Die Menge brüllt begeistert: "Ja".
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Knopp erinnere sie an die berüchtigte Sportpalast-Rede von Goebbels, in der der Propaganda-Chef der Nazis 1943 die Frage gestellt hatte: "Wollt ihr den totalen Krieg?" Das Publikum brüllte damals ebenfalls: "Ja".
"Es mag ja sein, dass Cruises Sprechweise bei vielen Erweckungsbewegungen in den USA üblich ist", sagte Knopp. "Doch die Szene, in der er fragt, ob die Scientologen die Welt säubern sollen und alle Ja rufen, erinnert zwangsläufig jeden Deutschen, der sich für Geschichte interessiert, an die berüchtigte Sportpalast-Rede von Goebbels."
Für Knopp stellt sich "die Frage, ob Cruises Stauffenberg-Film, der im Herbst in die Kinos kommen soll, nicht doch in die Scientology-Strategie passt, um über die Person ihres Hauptdarstellers Sympathien für die Sekte zu erzeugen".
Die Hamburger Sektenexpertin Ursula Caberta sieht in dem Video einen eindrucksvoller Beleg dafür, dass Scientology eine totalitäre, verfassungsfeindliche Organisation ist. "Tom Cruise hat die Aufgabe, den Türöffner zu spielen", sagte sie der Bild am Sonntag.
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(sueddeutsche.de/woja)
Kanzlerin Merkel und die Macht
... bei der Bewertung meines Kommentars. Ich wusste gar nicht, dass so viele frustrierte Scientologen hier mitmischen. ;o)
Auf diese Rotbewertung bin ich fast schon stolz... ;o))
Dass der Vergleich zwischen Göbbels und Tommy den Cruise ein Bischen hinkt, ändert nichts an der miesen Rolle welche die Scientology so gut beherrscht.
Der Vergleich mit Göbbels ist meiner Ansicht nach eine auffallend plumpe Art der Manipulation. Es ging Herrn Knopp nicht darum sachlich etwas zu kritisieren, es ging ihm nur darum Tom Cruise schlecht hinzustellen. Es hat in sich selbst nichts mit sachlicher Argumentation zu tun. Aber gemäss Kommentaren ist halt das manipulative, gefragter als sachliche Kritik.
@rokna: wenn der Vergleich hinkt, warum doppeln SIe dann persönlich mit einem noch viel weitergehenden Schlag unterhalb der Gürtellinie nach?
Sie wollen den Lesern einbleuen: Die Gefährlichkeit von Goebbels ist nicht viel grösser als die von Tom Cruise! Bravo, soweit ging nicht mal Knopp. Saubere Manipulationstechnik: Das in der Öffentlichkeit vielleicht etwas zu heftig empfundene Argument von Knopp kritisieren (Vergleich hinkt vielleicht) und im selben Satz unterstreichen Sie es und giessen Öl ins Feuer. Die Bewertung des Kommentars zeigt, dass Sie damit genau den Nerv der Massen getroffen zu haben scheinen. Sie können stolz sein auf ihre eigenen göbbelschen Fähigkeiten. Sachliche Argumente erkennt man oft daran, dass sie inder breiten Öffentlichkeit keinen Anklang finden. Das muss nicht so sein, aber oft ist es so.
Einfach dass Sie es wissen rokna, man kann vielen eine lange Zeit, aber nicht allen für immer Sand in die Augen streuen.
... wie man auf die Scientologen reinfallen kann.
Als ich 15 Jahre alt war, wurde ich von Scientologen auf der Leopoldstrasse angesprochen und habe den 200-Fragen-Perönlichkeits-Test gemacht.
Seitdem weiss ich , dass Scientologen schwache, asoziale, persönlichkeitsgestörte, unausgeglichene und kaputte Menschen sind. Ich habe das Gefühl, die sind ständig auf der Flucht vor Irgendetwas. Zumindest sind das die Eigenheiten, die alle mir persönlich bekannten Scientologen gemeinsam haben. Ob die Scientologen schon vorher so waren, oder erst durch die Sekte so 'gemacht' wurden ist mir noch nicht ganz klar, angesichts der Tatsache, dass ein Mensch mit gesundem Menschenverstand nicht auf diesen Schmarrn reinfallen kann.
Knopp als einer genau auf der Welle der "zurechtbiegenden sog. Historiker", holt mal wider sein liebstes Kind raus.
Da gab es wohl auch andere Gestalten in der Weltgeschichte, aber wer sich solange und in vielen auch daneben liegenden, aber in die jetzige Zeit der endlosen Vergangsenheitsbewältigungen bis zur Peinlichkeit wunderbar hineinpasenden Platitüden der jüngsten deutschen Geschichte beschäftigt und propagiert, scheint für den Rest der Geschichte und deren Wahrheiten nicht mehr ausreichend anzukommen.
Wäre T.C. Deutscher würde wohl die "Volksverhetzung" greifen.
Es ist gut, dass der leitende ZDF-Historiker Prof. Guido Knopp schonungslos die Rolle des Filmstars Tom Cruise als stellvertretender Chef der Scientology-Sekte offen legte. Dieser scheinheilige Prediger ist schon vor einigen Wochen bei der Bambi-Verleihung mit einer unverschämt langen Rede, mit der er seine Zuschauer indoktrinieren wollte, unangenehm aufgefallen. Dieser Mann ist nicht nur ein harmloser Schönling, sondern ein listiger Menschenfänger. Der Vergleich mit Goebbels hinkt vielleicht, aber an Gefährlichkeit steht dieser US-Filmstar dem Nazi-Chefpropagandisten nicht viel nach. Dass er bei der Bambi-Verleihung den Preis für seine Courage bekommen hat, im Film den Hitler-Attentäter Stauffenberg zu mimen, ist geradezu lächerlich. Was haben sich da Herr und Frau Burda nur gedacht?? :-)) :-D