Ein Erdrutsch hat am Sonntag mindestens 22 Menschen das Leben gekostet. Die Rettungskräfte musste die Suche nach Opfern aus Sicherheitsgründen einstellen.

Bei einem Erdrutsch im Nordosten Guatemalas sind mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Ersten Informationen zufolge seien zudem 15 weitere Menschen verletzt worden, sagte Vizepräsident Rafael Espada.

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Demnach rutschten rund zehn Millionen Tonnen Erde und Steine von einem Berg ab und verschütteten die Opfer, darunter auch mehrere Kinder. Bewohnern der Region zufolge gingen zum Zeitpunkt des Unglücks rund 140 Menschen eine Straße am Fuße des Hügels entlang, viele von ihnen waren Tagelöhner auf nahegelegenen Kaffeeplantagen.

Der Erdrutsch zerstörte den Angaben zufolge einen Kilometer langen Abschnitt der Straße, die zurzeit zwischen Alta Verapaz im Norden des Landes sowie dem nordwestlich gelegenen Chicamán gebaut wird. Die Arbeiten an der Straße seien am Samstag unterbrochen und die Stelle abgesperrt worden, nachdem Mitarbeiter der Baufirma von einem Grollen innerhalb des Berges berichtet hatten, sagte Espada.

Vertreter der Rettungskräfte stellten die Suche nach möglichen weiteren Opfern aus Sicherheitsgründen ein, da dem Erdrutsch noch weitere kleine Abgänge folgten. Nach Angaben der Polizei starben an der Unglücksstelle bereits vor zwei Wochen zwei Menschen durch einen Erdrutsch, drei weitere werden seitdem vermisst. Espada kündigte eine Untersuchung des Gebiets an. Es solle festgestellt werden, ob die Arbeiten an der Straße fortgesetzt werden könnten.

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(AFP/hai)