Unglück in einem Vorort von Guatemala-Stadt: Ein durch einen plötzlichen Erdrutsch entstandener riesiger Krater verschlang mindestens zwei Menschen.
Sicherheitskräfte haben in einem Vorort von Guatemala-Stadt zwei Tote aus einem riesigen 150 Meter tiefen Krater geborgen. Die beiden jungen Männer im Alter von 18 und 15 Jahren waren am Freitag (Ortszeit) gemeinsam mit ihrem Vater in die Tiefe gerissen worden, als sich mitten in einer Wohngegend plötzlich die Erde öffnete.
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(© Foto:)
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Der Vater wurde am Samstag weiter vermisst. Er ist höchstwahrscheinlich tot. Die Mutter blieb unversehrt.
Mehrere Häuser wurden von dem 150 Meter langen und 20 breiten Krater förmlich verschluckt. Nach Einschätzung der Nationalen Katastrophenschutzbehörde führte vermutlich ein Schaden im unterirdischen Entwässerungssystem zu dem Erdrutsch.
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(AFP)
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Vielleicht kann ich etwas Licht in das Dunkle des krater bringen ;-)
Ich war zwischen 1998-2002 mehrere Monate in der Region und auch viele Wochen in Guatemala Stadt.
Bei der Ursache des Loches kann, man eine Karsthöhle (Cenote oder Doline), Salz oder Bergbau ausschliessen.
Das große Karstgebiet von Yucatan reicht zwar bis in den Norden von Guatemala, aber nicht bis nach Guatemala Stadt.
Guatemala Stadt liegt direkt am Rande von drei tektonischen Platten, in einen sehr aktiven Vulkangebiet auf einen Hochtal auf 1200 Meter.
In diesen Hochtal leben heute etwa 5-6 Millionen Menschen.
Nur etwa 25 km entfernt, in Sichtweite der Stadt liegt einer der aktivsten Vulkane der Welt, der Pacaya Vulkan... und in 50 km der ebenfals aktive Fuego Vulkan.
Die Stadt wird von mehreren erloschen Vulkanen eingerahmt und man erkennt auch wenn auf den Foto in den Krater schaut das eine Sedimentschicht die wahrscheinlich aus Vulkanasche besteht.
Bergbau wird in dieser Region nicht betrieben, wäre auch sehr gefährlich, weil es dort sehr starke Erdbeben gibt.
Ich bin mir ziemlich sicher das dieser Krater vukanischen Ursprungs ist. Wahrscheinlich eine alte Magamakammer in der sich Gas gesammelt hatte.... aber es gibt noch eine viel erschreckendere Erklärung. Es kann gut sein das dieser Krater von einen neuen aufsteigenden Vulkan gebildet wurde. So etwas hat es in der Region schon häufiger gegeben, wie z.B der Vulkan Paricutin in Zentralmexico. Ich habe euch mal einen Auszug aus einen alten Bericht kopiert:
Vulkan Paricutin
Die Geschichte des Vulkans ist tragisch und gleichzeitig lustig. Eines Tages entdeckte ein Bauer ein grösseres Loch in seinem Maisfeld, was in zwar überraschte, aber nicht sonderlich beunruhigte. Doch eines Tages staunte er nicht schlecht als aus dem Loch ein Riss entstand und nach einigen Explosionen Lava heraus floss. Nach etwa einer Woche hatte sich ein über 100 Meter hoher Vulkankegel gebildet und der Paricutin war geboren.
www.camino10.com/Zentralmexico.htm
Wäre es ein neuer Vulkan stünde der Stadt und dem Land eine unbeschreibliche Katastrophe ins Haus. Ein großer teil der Gesamten Bevölkerung des Landes lebt in dem Tal von Guatemala Stadt
Frank Harmetzky
Die kreisrunde Form ist typisch für Dolinen (Karstgebiete s. Wikipedia) oder auch für Erdfälle, die durch Salzablaugung im Untergrund entstehen können.
Eine undichte Abwasserleitung kann allenfalls durch Unterspülung zu einem eher linienhaften Einbruch führen, der dann aber kaum 150 m (oder 75m) tief sein kann.
Liebe wirklich sehr hochgeschätzte Redaktion,
falls Sie einen Freien Mitarbeiter brauchen können, der sich um solche Flops kümmert, könnte ich mich zur Verfügung stellen - was z.B. derartige Nachrichten aus dem spanischen oder englischen Sprachraum angeht. Vielleicht fehlt Ihnen ja einfach die Zeit ... ?
Wenn Sie die Portale von ein/zwei Tageszeitungen aus Guatemala (z.B. Prensa Libre) aufrufen, bekommen Sie sehr schnell andere Zahlen: 50 m Durchmesser, 75 m Tiefe, Grund des Kraters: Großräumige unterirdische Ausspülungen wg. defekter Kanalisationssysteme.
Dramatisch genug ist es jedenfalls.
Herzliche Grüße
intermind
Natürlich sind die Größenangaben für den Krater falsch. Wenn man den Durchmesser des Kraters mit dem Haus nebendran auf dem Bild vergleicht, dann werden es basierend auf den etwas verdrehten Zahlenangaben vielleicht 15x20 m oder 20x20m sein.
Ich möchte hier dem Beitrag von M.Jauernig widersprechen, daß so etwas nicht natürlich entstehen könnte. Ich komme gerade von einem Urlaub in Mexiko zurück (also einem Nachbarland von Guatemala). Dort gibt es etwa 1500 sogenannte "Cenotes". Das sind Höhlen, die durch unterirdische Fluss-Systeme entstehen. Wenn die Decke einstürzt bleibt ein Loch zurück, das genauso aussieht wie auf dem Bild (wobei auf dem Bild nicht sichtbar ist, ob in dem Loch Wasser steht). Laut Google sind Cenoten im Schnitt 20 m tief. Eine Cenote wäre zwar mit Wasser gefüllt, unter unglücklichen Umständen kann man sich aber durchaus vorstellen, daß der Einstürz einer Höhlendecke, zumal mit Trümmern eines Hauses etc. zu Todesfälllen führen könnte. Näheres durch Googlen von "Cenote" oder "Cenote" in Wikipedia, dort sind auch Bilder von der Cenote in Chichen Itza, die von den Maya als heiliger Ort für Opfer benutzt wurde, und von der Cenote Dzitnup, einer solchen Höhle mit noch fast komplett intakter Decke, in der man schwimmen kann.
wer kommt denn auf die idee das dieser Krater ein natürliches Ereignis sei?
Ist doch auf den ersten Blick zu sehen das dieses Loch von menschenhand geschaffen wurde, er ist kreisrund: so was passiert nicht auf Natürliche weise.
Es siet aus wie ein Lüftungsschacht von einem bergwerk, so etwas habe ich schonn öfter bei alten Eisenertz abbauwerken gesehen. Es wäre zwar eine etwas seltsame Erklärung denn so ein Bergwerk solte sich niemals unter bewohnten geländen befinden aber in Guatemala wird die bevölkerung vieleicht nicht über solche gefahren informiet. Oder manchmall sind solche alten berwerke einfach in Vergesenheit geraten, so wie auch die von denen ich diese Kreisrunden Lüftungsschachte kenne, aber die sind nicht in bewohnten gegenden.
Meiner meinung nach solte dieser Fall gründlich untersucht werden da es um mindestens Zwei menschenleben geht.
Danke...
Paging