Guatemala-Stadt Krater verschlingt Familie

Unglück in einem Vorort von Guatemala-Stadt: Ein durch einen plötzlichen Erdrutsch entstandener riesiger Krater verschlang mindestens zwei Menschen.

Sicherheitskräfte haben in einem Vorort von Guatemala-Stadt zwei Tote aus einem riesigen 150 Meter tiefen Krater geborgen. Die beiden jungen Männer im Alter von 18 und 15 Jahren waren am Freitag (Ortszeit) gemeinsam mit ihrem Vater in die Tiefe gerissen worden, als sich mitten in einer Wohngegend plötzlich die Erde öffnete.

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Der Vater wurde am Samstag weiter vermisst. Er ist höchstwahrscheinlich tot. Die Mutter blieb unversehrt.

Mehrere Häuser wurden von dem 150 Meter langen und 20 breiten Krater förmlich verschluckt. Nach Einschätzung der Nationalen Katastrophenschutzbehörde führte vermutlich ein Schaden im unterirdischen Entwässerungssystem zu dem Erdrutsch.