Die Operation "Static Kill" war offenbar erfolgreich: Der britische Ölkonzern BP hat nach eigenen Angaben das lecke Ölbohrloch mit Zement versiegelt. Nun heißt es: Warten.

BP hat am Donnerstag die Operation Static Kill im Golf von Mexiko abgeschlossen. Nach dem Einfüllen von Schlamm in den Bohrschacht vor der US-Südküste sei am Donnerstag nach einer fünfstündigen Operation auch die Versiegelung mit Zement abgeschlossen worden, teilte das Unternehmen mit. Seit 14.15 Uhr Ortszeit (21.15 Uhr MESZ) werde kein Zement mehr in das Bohrloch am Meeresboden gepumpt. Nun müsse man mindestens einen Tag abwarten, bis der Zement getrocknet sei. Das Bohrloch werde nun überwacht, um sicherzugehen, dass die Versiegelung erfolgreich verlaufen sei.

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Static Kill" war offenbar erfolgreich: Am Meeresgrund tritt kein Öl mehr aus. (© AFP)

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Bereits am Mittwoch war der Bohrschacht von oben mit speziellem Schlamm abgedichtet worden, so dass das aufsteigende Öl in das Reservoir unter dem Meeresboden zurückgedrängt wird.

Erweist sich die Operation Static Kill als erfolgreich, folgt der nächste Schritt: der Bottom Kill. Über einen Nebenzugang soll das Bohrloch dann mit Schlamm und Zement zusätzlich von unten abgedichtet werden. Dazu wird der 5,5 Kilometer lange Kanal benötigt, den BP seit drei Monaten in den Meeresboden bohrt.

Schon am 15. Juli war das Leck mit einer riesigen Kappe provisorisch verschlossen worden. Bis dahin flossen nach jüngsten Schätzungen mehr als 780 Millionen Liter Rohöl ins Meer.

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((AFP/AP/dmo))