Gewalttat in Indien 20-jährige Studentin stirbt nach Gruppenvergewaltigung

Nahe der indischen Stadt Kolkata ist eine Studentin gestorben, nachdem sie von mehreren Männern vergewaltigt worden war. Hunderte Menschen gingen auf die Straße und forderten die Todesstrafe für die mutmaßlichen Täter.

Eine 20 Jahre alte Studentin ist im Osten Indiens von mehreren Männern vergewaltigt und getötet worden. Drei Verdächtige wurden festgenommen, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Die Täter hätten sich am Freitag in einem Rohbau in Barasat nahe der Metropole Kolkata (früher Kalkutta) an der jungen Frau vergangen. Ihre Leiche sei später nahe einem Wasserkanal entdeckt worden, berichtete der Sender CNN-IBN. Das Opfer sei nach einer Prüfung auf dem Heimweg gewesen.

Aus Protest gegen die neue Gruppenvergewaltigung seien Hunderte wütender Bürger auf die Straße gegangen, hieß es. Sie forderten die Todesstrafe für die Angreifer.

Erst vergangene Woche war eine US-Urlauberin im nordindischen Touristenort Manali von drei Männern vergewaltigt worden. Die mutmaßlichen Täter wurden gefasst.

Weltweit für Entsetzen hatte im vergangenen Dezember die Gruppenvergewaltigung einer indischen Studentin in einem fahrenden Bus in Neu Delhi gesorgt. Die 23-Jährige starb knapp zwei Wochen später an ihren Verletzungen. Die Tat hatte landesweit Proteste ausgelöst.