Schüsse vor dem Amtsgericht: Vor Beginn des Scheidungstermins hat eine Frau ihren Noch-Ehemann schwer verletzt. Seine Rettung: ein Imbiss.
Blutiges Ende einer Ehe: Direkt vor dem Scheidungstermin hat eine Frau in Gelsenkirchen mehrfach auf ihren Noch-Ehemann geschossen.
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Das Gelsenkirchener Amtsgericht blieb den ganzen Tag gesperrt: Eine Frau hatte unmittelbar vor ihrem Scheidungstermin auf ihren Noch-Ehemann geschossen und ihn lebensgefährlich verletzt. (© Foto: dpa)
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Als die beiden vor dem Amtsgericht Gelsenkirchen aufeinandertrafen, zog die Frau eine Waffe.
Der Mann rannte weg, die Frau lief hinter ihm her und feuerte zweimal auf ihn. Der 29-Jährige rettete sich laut Polizei in einen Imbiss. Er wurde an der Schulter getroffen.
Danach flüchtete die Frau, wie das Gericht mitteilte. Die neue Lebensgefährtin des Opfers erlitt einen Schock. Der schwer verletzte Mann kam ins Krankenhaus. Es bestehe aber offenbar keine Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher.
Das genaue Motiv für die Schüsse ist noch nicht geklärt. Nach der Frau wird derzeit noch gefahndet. Innerhalb des Gerichts wären die Schüsse nach Angaben des Gerichtsdirektors nicht möglich gewesen.
Die Schusswaffe wäre aufgefallen, da alle Besucher mit einem Detektor auf gefährliche Gegenstände untersucht würden.
Der Gerichtsdirektor betonte, dass sich aus den Akten des Scheidungsverfahrens keinerlei Hinweise auf eine Gefährdungssituation ergeben hätten. Die Anwälte der Ehepartner hätten nach der Tat ebenfalls erklärt, dass eine derartige Entwicklung nicht absehbar gewesen sei. Das Gericht blieb den ganzen Tag geschlossen.
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(sueddeutsche.de/AFP/AP/dpa/abis/odg)