Der Gang zum Kadi blieb ohne Erfolg: Das Verwaltungsgericht Hannover hat es abgelehnt, ein Verbot der billigen Alkoholparties für die Stadt aufzuheben - was ein Discothekenbetreiber erreichen wollte.
Der Eilantrag des Club-Betreibers sei abgelehnt worden, teilte das Gericht mit. Die Diskothek hatte mit einem Angebot geworben, bei dem Wodka-Energy-Mixgetränke für zehn Cent angeboten werden sollten.
Anzeige
Solche Angebote seien geeignet, dem Alkoholmissbrauch Vorschub zu leisten und gefährdeten damit die Gesundheit der Gäste, begründete das Gericht seine Entscheidung (Az.: 11 B 3480/07). Der bei weitem nicht kostendeckende Preis verleite das überwiegend junge Publikum zu einem die Gesundheit gefährdenden Alkoholkonsum.
Die Stadt Hannover hatte im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch von jungen Menschen Mitte Juni sämtliche Flatrate-Partys untersagt.
Sechs Discothekenbetreiber, die solche Aktionen angeboten hatten, war daraufhin ein Verbot zugesandt worden. Zudem waren regelmäßige Kontrollen angekündigt worden. Gegen die Entscheidung ist die Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg zulässig.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(dpa)
Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld
Was mich viel mehr beunruhigt, ist das Gefühl, dass viele Eltern den Alkoholkonsum ihrer Sprösslinge nicht wahrnehmen oder sogar akzeptieren.
Ausserdem frage ich mich, warum sich die jungen Leute ständig die Birne zudröhnen. Klar in meiner Jugend habe ich auch mal einen über den Durst getrunken, aber nicht ständig! Haben die Heranwachsenden keine Hobbys mehr?
Es wird dringend Zeit für ein bundesweites Verbot von sog. "Flatrate-Parties".
Warum schlafen hier andere Städte, ausser Hannover noch tief ?
Die Intensivstationen werden dringend für Raser und andere "Hirnarme" benötigt. Da is kein Platz mehr für "Alkohol Koma Patienten", frisch vom verbrecherisch, verantwortungslosen Flatrate-Wirt. Dieser Berufszweig liefert auch ohne Flatrate schon genug Alkohol-Komapatienten auf kosten der Allgemeinheit.
"Off licence", also Kneipen ohne Alkoholausschankgenehmigung wären die richtige Antwort gegen solche "Volksvergifter" hinter den Tresen.