Freeskiing Was passiert, wenn man beim Skifahren ein Smartphone über dem Kopf herumschwingt

Es ist beeindruckend. Aber wie hat der das gemacht?

Von Sebastian Gierke

Auf den Skipisten heutzutage sind sie allgegenwärtig. Kleine Videokameras, meist auf dem Helm angebracht, die Bilder machen von den Fahrten ihrer mehr oder weniger wagemutigen Träger.

Denn was die meisten damit filmen: Pistenabfahrten, ganz normale Pistenabfahrten, die dann zu Hause den mehr oder weniger gelangweilten Freunden vorgeführt werden. "Und dann, dann sind wir nochmal die schwarze Piste runtergefahren. Und hier, hier bin ich gesprungen." "Äh, wo?" "Na, da! Hast Du´s nicht gesehen? Ziemlich hoch. Warte, ich mach zurück." "Nein, nein, schon gut, ich hab´s gesehen."

Großartig, weil ganz und gar nicht langweilig, sind dagegen die Aufnahmen, die Nicolas Vuignier, ein Schweizer Freeskier, gerade bei Youtube veröffentlicht hat. Er benutzt dafür keine teure Kamera, keine teure Ausrüstung, sondern eine außergewöhnliche Filmtechnik.

Ein normales Smartphone hat er an einer Schnur befestigt, vielleicht zwei Meter lang - und daran wirbelt er das Smartphone über seinem Kopf im Kreis herum. Während der Fahrt. Der Effekt ist beeindruckend:

Wie genau das funktioniert, wie Vuignier es also schafft, dass die Kamera immer auf ihn zeigt, wird im Video nicht deutlich. Klar, die Aufnahmen sind geschnitten, er hat die besten Bilder verwendet. Doch ganz simpel angebunden ist das Smartphone sicher nicht. Da hat Vuignier wohl ein bisschen gebastelt.

Am Ende des Videos verspricht er dann auch, das kleine Rätsel bald aufzulösen. Für alle, die das nachmachen wollen - und die keine Angst um ihr Smartphone haben.