Fortunas Liebling: Die meisten Lottospieler träumen ihr Leben lang davon, einmal sechs Richtige zu tippen. Ein Franzose hat nun bereits zum zweiten Mal den Jackpot geknackt. Sein doppeltes Glück kommt jedoch nicht von ungefähr: Der Mann hat eine äußerst kostspielige Gewinnstrategie.
Doppeltes Glückskind: 15 Jahre nach seinem ersten Millionengewinn hat ein französischer Lottospieler Fortuna beim Tippen wieder auf seiner Seite gehabt. Der etwa Fünfzigjährige gewann erneut drei Millionen Euro in der staatlichen Lotterie. "Die Sterne meinen es gut mit mir", sagte der Mann aus der Region Montpellier in Südfrankreich, der von den französischen Medien zum Schutz seiner Identität Pierre getauft wurde. Er sei "sehr glücklich" über den Gewinn, aber viel ruhiger und gelassener als beim ersten Mal.
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1976 hat der Doppel-Gewinner nach eigener Aussage mit dem Lottospielen angefangen: Seitdem spiele er immer die gleichen Zahlen - für etwa tausend Euro monatlich. Im April 1996 habe er knapp 19,9 Millionen Francs beziehungsweise umgerechnet knapp 2,9 Millionen Euro gewonnen, sagte der Franzose. Diesmal übergab ihm die Lottogesellschaft einen Scheck über 3.001.373,50 Euro.
Den ersten Gewinn habe er größtenteils an der Börse investiert - und verloren, berichtete Pierre der französischen Zeitung Le Parisien. Diesen Fehler wolle er nicht wiederholen und werde sein Geld diesmal lieber in Immobiliengeschäfte stecken. Sein Ziel sei es, seinen beiden Kindern "ein Erbe zu sichern".
Der Française des jeux (FDJ) zufolge, wie die staatliche Lotterie in Frankreich heißt, ist der glückliche Gewinner durchaus nicht der Erste, der in seinem Leben zweimal das große Los zog: 1992 habe ein Mann 675.000 Euro gewonnen, sieben Jahre später habe er dann den Jackpot mit sieben Millionen Euro geknackt.
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(sueddeutsche.de/AFP/dpa/jobr/kat)
Bundespräsident Gauck in Jerusalem
"Die Sterne meinen es gut mit mir" sagt der Glückliche.
Könnte mal jemand vom Fach (also ein Statistiker) die Wahrscheinlichkeit ausrechnen, mit der man - unter den gegebenen Umständen, wie Einsatz, Spielhäufigkeit etc. - den Jackpot zweimal gewinnen kann.
Ansonsten muss man wirklich an die Sterne glauben. Es scheint nämlich auch in Deutschland und den USA ähnliche Fälle gegeben zu haben.
Eigentlich müssten die Lotto-Gesellschaften selbst solche Statistiken erstellen, schon um den Verdacht der Manipulation auszuschließen.
Gunter Sachs hat übrigens in seinem Bestseller "Akte Astrologie" sehr interessante astrologische Korrelationen gefunden, allerdings nicht mit Lotto. Mit der indischen Astrologie mit ihrem siderischen Tierkreis wären diese Korrelationen wahrscheinlich noch besser gewesen.
Vielleicht ist die Schöpfung ja Software und die Hardware ist ganz soft, nämlich selbstinteragierendes Bewusstsein? Oder selbstinteragierende hochsymmetrische 11-dimensionale Strings? Oder Vater, Sohn und Geist (über den Wassern - der Zeit)?
"Ein Franzose hat nun bereits zum zweiten Mal den Jackpot geknackt."
"1992 habe ein Mann 675.000 Euro gewonnen, sieben Jahre später habe er dann den Jackpot mit sieben Millionen Euro geknackt."
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Was die meisten bei solchen Werbeartikeln übersehen ist, dass EinMann nicht JederMann ist. (;-))
..., die aber offfenbar letztendlich zum Erfolg geführt hat. Er hat zwar zig Tausende von Euros ausgegeben, aber dafür knapp 2,9 Millionen gewonnen. Da ist das vorher ausgegebene Geld verschmerzbar.
Und natürlich ist das eine Strategie, was denn sonst? Mir scheint, Sie sind neidisch auf den Gewinn, sonst würden Sie nicht so drauf herumhacken.
@Compiler: das ist richtig. Das gild auch für bestimmte Formen des Aktienhandels.
Der Zweck der Börse ist an sich ja, Unternehmen mit Kapital zu versorgen und Anleger an diesen zu beteiligen.
Aber der "Kick", den man bei spekulativen Geschäften empfindet ist identisch mit dem am Roulette-Tisch!
Diese Leute werden also auch nicht aufhören und sie zocken dabei auch mit dem Geld anderer munter weiter.
Und wie lautet die? Viel Geld in Lottoscheine stecken? Diese marginale Verschiebung der Gewinnwahrscheinlichkeit ist keine Strategie, sondern allenfalls ein kläglicher Versuch derselben.
Paging