Frankreich Mini-Tornado tötet drei Menschen

Drei Menschenleben und neun Verletzte forderte ein Wirbelsturm in der nordfranzösischen Stadt Hautmont.

Beim Durchzug eines Mini-Tornados in Nordfrankreich sind in der Nacht zum Montag drei Menschen getötet worden.

Mindestens neun weitere Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, als der Tornado in der Stadt Hautmont mehrere Häuser teilweise zum Einsturz brachte.

Das Unwetter richtete große Schäden an. Rund 200 Feuerwehrleute und 50 Polizisten waren im Einsatz. Die Präfektur löste einen Notfallplan aus. Der Mini-Tornado schlug den Angaben zufolge am Sonntagabend gegen 23 Uhr unweit der belgischen Grenze eine etwa zehn Kilometer lange Schneise.

Besonders betroffen war die 16.000-Einwohner-Stadt Hautmont, wo der Tornado unter anderem das Dach eines Altenheims teilweise abriss. In der Nacht fanden die Rettungskräfte die Leiche einer älteren Frau, die beim Einsturz ihres Hauses ums Leben kam.

Am Morgen entdeckten die Helfer die Leichen eines Ehepaars in den Trümmern ihres Hauses. In der ganzen Region fielen durch den Sturm Bäume und Strommasten auf die Straßen.