Ein Abgeordneter der konservativen UMP hat zuerst seine Frau und anschließend sich selbst getötet. Als Motiv wird seine Wahlniederlage vermutet.
Ein französischer Abgeordneter der Regierungspartei UMP hat eine Frau erschossen und sich anschließend selbst getötet.
Jean-Marie Demange war seit 1995 Bürgermeister, scheiterte aber bei den jüngsten Kommunalwahlen. (© Foto: AFP)
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Die Hintergründe der Tat seien noch nicht bekannt, sagte eine Sprecherin der Präfektur am Montag in Metz.
Der 65 Jahre alte Jean-Marie Demange habe die Frau am Vormittag in deren Haus in Thionville nahe der Grenze zu Luxemburg aufgesucht. Dort habe er sie erschossen und sich dann mit derselben Waffe am Tatort getötet.
Nach einem Bericht von Le Point.fr handelte es sich um seine Frau. Französischen Medienberichten zufolge hatte Demange die Wahlniederlage bei den Kommunalwahlen in Thionville nicht verkraftet, wo er seit 1995 Bürgermeister war.
Die Nationalversammlung wollte sich zunächst nicht zu dem Fall äußern.
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(dpa/mmk)
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