An einem Tag, aber an zwei verschiedenen Orten sind zwei Eheleute aus Afghanistan im Rhein-Main-Gebiet ermordet worden.
Ein Ehepaar aus Frankfurt am Main ist am Montagabend durch ein Gewaltverbrechen ums Leben gekommen. Die Polizei fand am Montagabend zunächst die 49 Jahre alte Frau im Reihenhaus der Familie im Frankfurter Stadtteil Preungesheim und suchten dann nach dem Ehemann.
Tatort: Der Besitzer der Offenbacher Gross- und Einzelhandelsfirma wurde am Montagabend in seinem Geschäft tot aufgefunden. (© Foto: ddp)
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Den entdeckten sie wenig später leblos in seinem Offenbacher Lebensmittelgeschäft. In der Nähe des Wohnhauses nahmen die Beamten einen 34 Jahre alten Afghanen als dringend tatverdächtig fest, wie die Polizei am Dienstag berichtete.
Die 21-jährige Tochter des Paares hatte die Polizei alarmiert. Sie war wie ihre Mutter gefesselt worden, konnte sich aber nach rund fünf Stunden befreien und in Todesangst über das Dach in das Nachbarhaus klettern.
Den Ermittlungen zufolge war der 34-Jährige am späten Montagnachmittag in dem Reihenhaus aufgetaucht. Dort soll er zunächst die Frau bedroht und dann gefesselt und eingesperrt haben. Als ihre Tochter zu Hilfe kommen wollte, wurde auch sie gefesselt und im ersten Stock eingesperrt.
Geldforderungen als mögliches Motiv
Bei der Mutter konnte der Notarzt später nur noch den Tod feststellen. Eine Obduktion sollte die Todesursache der Eheleute klären. Nach erstem Augenschein komme bei der Frau Erwürgen infrage, hieß es.
Der 61-jährige Mann könnte durch Schläge mit einem stumpfen Gegenstand getötet worden sein. Der Tatverdächtige hat bei einer ersten Vernehmung geschwiegen, berichtete die Polizei.
Ein mögliches Motiv könnte in den Geschäftsbeziehungen des Mannes zu dem Paar liegen, das sein Geschäft übernommen haben soll. Ob der Mann auch den 61 Jahre alten Ehemann umgebracht hat, blieb zunächst unklar.
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(dpa/AP/ckn)
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