Nach der Firmen-Pleite von Verona Pooths Ehemann Franjo prüft jetzt die Staatsanwaltschaft, um wie viele Millionen es geht.

Die Insolvenz von Franjo Pooth (38), Ehemann von TV-Star Verona Pooth (39), mit seinem Unternehmen Maxfield wird derzeit routinemäßig von der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft überprüft. "Das ist Standard, das passiert bei jeder Insolvenz", betonte ein Behördensprecher.

Verona und Franjo Pooth; dpa

Verona und Franjo Pooth: Seine Firmen-Pleite ist jetzt ein Fall für den Staatsanwalt. (© Foto: dpa)

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Nur wenn sich dabei Verdachtsmomente etwa auf Insolvenzverschleppung ergäben, würde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Vorprüfung werde noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Mitentscheidend für ihren Ausgang sei der Bericht des Insolvenzverwalters.

Pooth hatte beim Düsseldorfer Amtsgericht Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Unternehmen, das vor allem MP3-Spieler verkauft hat, soll bis zu 14 Millionen Euro Schulden haben. Pooth hatte die Absicht bekräftigt, den Geschäftsbetrieb fortzusetzen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter war der Rechtsanwalt Michael Bremen bestellt worden.

Nach Angaben der Bild-Zeitung hatte das Unternehmen bereits für das Geschäftsjahr 2006 einen Verlust von 4,6 Millionen Euro bei 26,3 Millionen Euro Umsatz ausgewiesen. Der Zeitung zufolge legte Pooth vor gut einem Monat bei einem Notar seine Vermögensverhältnisse offen.

Danach besitzt der einstige Vorzeige-Unternehmer noch zwei Luxus-Armbanduhren und eine Wohnung in London. Dem stünden knapp 170.000 Euro private Schulden gegenüber. Die Hälfte des Grundstücks, auf dem er mit Ehefrau Verona eine Villa bauen wollte, habe er im vergangenen Jahr an seine Frau verkauft. Pooth hatte Maxfield 2003 gegründet, ein Jahr später heiratete der Unternehmer die Werbe-Ikone Verona Feldbusch.

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(dpa/AP/cag/gal)